Eine langfristige und drängende Aufgabe in Europa ist der Aufbau eines Energieinformationsnetzes. Dieses Informationsnetz soll für die heutigen und künftigen Elektrizitätsnetze alle erforderlichen Daten für Messung, Verbrauch und Steuerung des Energieeinsatzes vom Einzelhaushalt, einer kommunalen bis hin zu regionalen Versorgungsgebieten bereitstellen, so wie es heute bereits in der Übertragungsnetzebene typisch ist. Hierbei sollen die Energieinformationsnetze helfen, die Netzqualität auch in dezentralen Netzarchitekturen aufrecht zu erhalten. Der IKT-Einsatz im Zuge eines "Smart Grid" soll analog zum Übertragungsnetz auch in den niedrigeren Spannungsebenen und insbesondere dezentralisierten Netzstrukturen unterbrechungsfreie Stromversorgung unter gleichzeitiger Berücksichtigung einer hohen Netzqualität sicherzustellen Die unterschiedlichen Zugangsnetze und Hausnetze sowie die entsprechenden Dienste sind noch nicht hinreichend definiert und bedürfen größtenteils noch der Gestaltung. In der ITG haben sich hierzu wichtige Arbeitskreise gegründet, welche mit anderen Partnern (DKE ( Normungsroadmap zu Smart Grid), Alcatel-Lucentstiftung für Kommunikationsforschung (Projekt NEWISE), MOMA, ...) hierzu beitragen und geeignete Vorschläge erarbeiten wollen.
Arbeitsgruppen:
- Technologie und Netze
- Automatisierung im Verteilungsnetz
-
Energiedaten - Volumen, Dynamik, Datenmodel
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