Managementsystemzertifizierung 

Produkt-, Prozess- und Qualitätsbewertung im Rahmen des IECQ/CECC-Zertifizierungsverfahrens 

Umfassendes Qualitätsbewertungsverfahren IECQ /CECC für Bauelemente der Elektronik
CECC als europäisches und IECQ als internationales Qualitätsbewertungssystem für Bauelemente der Elektronik basieren auf weitgehend harmonisierten Normen, die von CENELEC bzw. IEC erarbeitet wurden.
Das VDE-Institut kann somit auf der Grundlage einer Prüfung das CECC- und das IECQ- Zeichen erteilen.

Anwendergruppen
Die Bandbreite des Systems reicht von Steckverbindern über Widerstände, Kabel und Leitungen und Mikroprozessoren bis zu Baugruppen / Modulen.

Die Herstelleranerkennung
In der ersten Stufe werden das Qualitätsmanagementsystem und die technische Kompetenz des Herstellers bzw. Prüflaboratoriums oder Distributors von einer im CECC- bzw. IECQ-System anerkannten IECQ-Zertifizierungsstelle überprüft. In Deutschland ist dies das VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut. Mit dem Zertifikat wird die technische Kompetenz zur Herstellung bestimmter Produkte und die Einhaltung aller relevanten Anforderungen der Normen ISO 9001 bestätigt. Die Produkte dürfen allerdings nicht mit dem CECC- oder IECQ-Zeichen gekennzeichnet werden. Hierfür ist die zweite Stufe, die Produktanerkennung vorgesehen.

Die Produktanerkennung
Das Produktanerkennungsverfahren schreibt vor, dass die zu prüfenden Produkte aus einer regulären Fertigung zu entnehmen sind. Die Prüfungen können in Begleitung eines Ingenieurs der IECQ-Zertifizierungsstelle (VDE-Institut) direkt vom Hersteller durchgeführt werden bzw. ein von CECC bzw. IECQ anerkanntes Prüflaboratorium wird mit diesen Prüfungen, die auf der Basis von Bauelementestandards durchgeführt werden, beauftragt. CECC- oder IECQ-Qualifizierung kann nicht von der Produkthaftung befreien. Jedoch bescheinigt eine CECC/IECQ-Produktzertifizierung dem Hersteller und dem Anwender bei der Produktauswahl, ein Maximum an Sorgfalt angewandt zu haben.