Was tun gegen miese Luft im Klassenzimmer? Ist man schneller unterwegs als die Polizei erlaubt und wie gefährlich ist eigentlich Strom? Diesen und weiteren interessanten Fragen haben sich auch in diesem Jahr wieder zehn Schulteams aus der Region gestellt. Der mittlerweile zum sechsten Mal ausgeschriebene Technikpreis hat in einer spannenden Endrunde am 1. Juli 2010 die besten drei Projekte ausgezeichnet. Recklinghausen konnte dabei doppelt jubeln: Die Stadt ist unter den ersten drei Gewinnern gleich zweimal vertreten. Das Theodor-Heuss-Gymnasium (Was tun gegen zuviel CO2 im Klassenraum, 1. Platz und 2.500 Euro) sowie das Hittorf-Gymnasium (Aufbau eines Modells einer Photovoltaikanlage, 2. Platz und 1.500 Euro) belegten die beiden vorderen Plätze! Die Vergabe der Preise ist dem Auswahlgremium in diesem Jahr besonders schwer gefallen, denn alle Teams überzeugten mit großem Engagement, frischen Ideen und tollen Präsentationen. So entschied sich die Jury den 3. Platz gleich zweimal zu vergeben: Je 500 Euro gingen an das Team des Thomas-Morus Gymnasiums aus Oelde (Bau eines pneumatischen Streckzieh-Automaten) und an das Berufskolleg der Stadt Bottrop (Automatischer Senf-, Majonäse-, Ketchup-Spender).
Als Gewinner konnten sich jedoch alle Schulteams betrachten, die es in die Endrunde geschafft haben:
- Städtische Gesamtschule Borbeck, Essen
- Erich-Fried-Gesamtschule, Wuppertal
- Berufskolleg der Stadt Bottrop (3. Platz)
- Hans-Böckler-Berufskolleg, Marl
- Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule, Gladbeck
- Thomas-Morus-Gymnasium, Oelde (3. Platz)
- Berufskolleg der Stadt Gladbeck
- Walram-Gymnasium, Menden
- Theodor-Heuss-Gymnasium, Recklinghausen (1. Platz)
- Hittorf-Gymnasium, Recklinghausen (2. Platz)

Die beiden Preisträgerteams aus Recklinghausen wurden am 13. Juli 2010 vom Recklinghäuser Bürgermeister Wolfgang Pantförder (rechtes Bild, 2. von links) im Rathaus empfangen