1885
Der Ausschuss für "Blitzschutz und Blitzforschung (ABB)" wird in Berlin gegründet. Zu den Mitbegründern zählen Werner von Siemens, Ferdinand von Helmholtz, Robert Kirchhoff und Max Toepler.
Aus den Kenntnissen über die Physik der Blitzentladungen konnten bald Regeln für den Schutz des Menschen und seiner Behausung vor tödlichen und zündenden Blitzschlägen abgeleitet werden, die in der Richtlinie "Blitzgefahr No. 1" von 1886 festgehalten sind. Bis 1922 bleibt der ABB ein Unterausschuss des Elektrotechnischen Vereins Berlin.
1922
Der ABB wird ein selbständiger, eingetragener Verein. Im Mittelpunkt seiner Tätigkeiten stehen die Physik der Blitzentladung sowie die Erarbeitung von Vorschlägen für den Blitzschutz und die Mitarbeit an Normen und Richtlinien in enger Zusammenarbeit mit dem VDE.
1984
Der ABB schließt sich wieder dem VDE an und ist seitdem ein ständiger Ausschuss des VDE mit einem eigenen Fördererkreis.