Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik – kurz MINT – das sind Zukunftsfelder mit
weiter steigendem Bedarf an gut ausgebildeten Ingenieurinnen und Ingenieuren.
Können wir uns immer mehr Studienabbrecher leisten?
Trotz exzellenten Berufsaussichten steigt die Ingenieurlücke ab 2020 dramatisch an
Aktuelle Ergebnisse der Studienabbruchsforschung zeigen, dass durch intensive Betreuung in kleinen Gruppen mit kontinuierlichem Monitoring des Leistungsstandes und der Leistungsentwicklung und mit ständiger Rückkopplung zu den Studierenden der Übergang von der Schule zur Hochschule erfolgreicher gestaltet werden kann. Dadurch können gerade die Studienanfänger, die in ihrem Studienerfolg nicht durch mangelnde Eignung, sondern durch schlechte Anpassung an die Anforderungen eines Hochschulstudiums gefährdet sind, ermittelt werden und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Die hohe Wirksamkeit der Betreuung wird auch durch die Professoren der Elektrotechnik und Informationstechnik bestätigt
Der VDE unterstützt alle Aktivitäten zur Stärkung und Verbesserung der Qualifikationen technischer Fachkräfte, da Ingenieure für den Ausbau des Wirtschaftsstandorts Deutschland fundamentale Bedeutung haben. Im Hinblick auf das von der Bundesregierung formulierte Ziel einer allgemeinen Studierendenquote von 40 % sieht der VDE wichtige Handlungsfelder, die nun auszufüllen sind.
Die gegenwärtige fachliche Ausrichtung Studierwilliger und die demografische Entwicklung geben Anlass zu der Sorge, dass der Ingenieurbedarf im Bereich Elektrotechnik und Informationstechnik (ET/IT) in Deutschland nachhaltig nicht gedeckt werden kann. Es liegt daher im gesellschaftlichen Interesse, eine möglichst große Anzahl geeigneter Schülerinnen und Schüler für ein Ingenieurstudium zu gewinnen und zu einem qualitativ hochwertigen Abschluss zu bringen.
Im März 2009 haben die Bundesländer den Übergang von der beruflichen Bildung in die Hochschulen vereinheitlicht und verbessert.
Es ist das Recht der Absolventen, die Berufsbezeichnung "Ingenieur" zu führen. Der VDE empfielht, trotz Bachelor und Master weiterhin davon Gebrauch zu machen.
Gemeinsames Papier des VDE-Ausschusses "Ingenieurausbildung" und des VDI-Bereichs "Ingenieur Aus- und Weiterbildung"
Interview mit Prof. Dr.-Ing. habil. G. Gerlach,
Vorsitzender VDE-Ausschusses "Ingenieurausbildung"
Ergebnisse der Umfrage unter 850 Hochschulprofessoren des Ingenieurbereichs
"Qualitätsdialog Ingenieurausbildung" - Konferenz des VDE, VDI, VDMA und ZVEI
Der VDE empfiehlt eine Öffnung des Vergaberahmens, die eine angemessene Besoldung ermöglicht
Übermäßige Spezialisierung und Diversifizierung beschneiden die Nachhaltigkeit der Ingenieurausbildung
Umgang der Hochschulen mit nachlassenden mathematisch-physikalischen Kenntnissen
Der Wissensstandort Deutschland im Wettbewerb der Ideen
Entwicklung und Sicherung einer hohen Qualität in den Studiengängen Elektroltechnik und Informationstechnik an deutschen Hochschulen
Positionen und Empfehlungen zum Bologna-Prozess
Diskussion und Stellungnahme vom VDE-Ausschuss "Ingenieurausbildung"
Vergleichende VDE-Untersuchungen zu nationalen und internationalen Abschlüssen
Qualitätsanforderungen an Ingenieure der Elektrotechnik und Informationstechnik mit Bachelor- und Master-Abschlüssen
Ein Wegweiser für Studienanfänger und Studierende
Hochschulpartner für das Studium Elektrotechnik/Informationstechnik
Stellungnahme des VDE Ausschusses "Beruf, Gesellschaft und Technik"
Workshop "Die neuen Hochschulabschlüsse und der Arbeitsmarkt"
Aktuelle berufsbegleitende Studiengänge der Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik und Technischen Informatik.
Ausführlicher Beitrag zu VDE dialog 5-2003, Seite 10
Droht auch den Hochschulen ein PISA-Debakel?
Prof. Dr. Klaus Wucherer, Präsident des VDE, Mitglied des Zentralvorstandes der Siemens AG
VDE-Empfehlung zur Werbung um ausländische Studenten