80% der Studiengänge im Bereich Maschinenbau und Elektrotechnik sind auf das gestufte System umgesetzt. Vieles ist erreicht, die befürchtete Katastrophe ist ausgeblieben, aber es bestehen noch etliche hinderliche Bedingungen und Faktoren. Insgesamt kann eingeschätzt werden, dass die Unstellung auf gestufte Studiengänge die meisten der Probleme nicht ursächlich lösen kann, dass aber mit der Umstellung wichtige Diskussionen zur Verbesserung der Studienbedingungen ausgelöst worden sind.
Mit der Studie konnte eine solide Zahlenbasis aus insgesamt 850 beantworteten Fragebögen geschaffen werden.
Die Studie beschreibt u.a. Cluster innerhalb der Professorenschaft:
- zur Einstellung über den Bologna Prozess
- zur Profilierung der Studiengänge
Weitere Themen der Studie sind die u. a. "Akteure" der Umsetzung, Modularisierung, Interdisziplinarität, Internationalität, Zulassungsfragen sowie Übergang Bachelor/Master.
Die Präsentation der Studie wurde von HIS in folgende Schwerpunke eingeteilt, zu denen anschließend eigene Workshops abgehalten wurden:
1. Studierfähigkeit
2. Berufsfähigkeit
3. Rahmenbedingungen der Reform
Außerdem wurde auf der Tagung erstmals über die Ergebnisse einer aktuellen Befragung von Bachelor- und Diplom-Absolventen berichtet.
Insgesamt wurden verstärkte Bemühungen und entsprechende Rahmenbedingungen zur weiteren Verbesserung der Lehre gefordert (vieles davon unabhängig von der Strukturreform), die größtenteils Ressourcen-intensiv sind. Allerdings haben sich die politisch Verantwortlichen gegen zusätzliche Finanzierungsmittel ausgesprochen.