Mitteilungen Januar/Februar 2010 

VDE Ticker 

CONTACT: Trotz Krisenzeiten stehen einige Unternehmen auf solidem Fundament und richten deshalb ihre Personalplanung langfristig aus. Deshalb nahmen sie im November an der CONTACT 2009 in der Technischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg teil und boten den Studierenden Informationen rund um ihre Unternehmen, zu Praktika, Bachelor- und Diplomarbeiten. In Gesprächen mit Ingenieuren und Personalern knüpften die Studierenden Kontakte. Mit dem angebotenen Seminarprogramm bildeten sie sich auch in Sachen Soft Skills weiter. Claire Dhénain, Campus Management Specialist der Areva NP GmbH, Erlangen, am Ende des ersten Messetages: „Viele Studierende kamen gut vorbereitet und sehr interessiert zu Gesprächen an unseren Stand. Darunter waren zahlreiche Bachelor-Studenten, die nach Praktika fragten, aber auch einige Absolventen und Doktoranden, die sich über Jobs bei uns erkundigten. Insgesamt hat es uns sehr gut gefallen. Vor allen Dingen beeindruckte uns die Organisation der Messe, die einen sehr professionellen Eindruck auf uns machte.“ CONTACT 2010 (24. – 25.11.) – organisiert wieder von der ETG Kurzschluss und den VDI suj - www.contact-messe.de

VDE-Kontakt: Philipp Schwertner
philipp.schwertner@googlemail.com

 

 

Mehr als Fachwissen: Fachleute, wie Prof. Astrid Schütz von der TU Chemnitz, wissen es längst: eine gelungene Kombination von Fachkompetenz und Soft Skills macht Unternehmen und ihre Mitarbeiter erfolgreicher. So genannte Soft-Skill-Seminare, wie sie auch der VDE Nordbayern anbietet, sind also eine gute Gelegenheit, die eigene Kompetenz auszubauen. Der Beitrag „Mehr als Fachwissen“, erschienen in „Business&IT“, zu dem u. a. Enrico Steinke, Seminarreferent des VDE Nordbayern befragt wurde, nimmt diesen Erfolgsfaktor unter die Lupe. Artikel online lesen! (Quelle: Business&IT 11.2009)

 

 Unerschöpfliche Energiequelle?: Kernfusionsreaktoren (Bild) könnten als unerschöpfliche Quelle alle Energieprobleme der Erde lösen, hoffen die Befürworter. Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald erforscht die physikalischen Grundlagen für ein Fusionskraftwerk. Es soll Energie durch die Verschmelzung von Atomkernen gewinnen. Das IPP arbeitet im Rahmen des Europäischen Fusionsprogramms und ist eines der größten Zentren für Fusionsforschung in Europa. Mitglieder des VDE Regensburg haben sich im Oktober vor Ort über den Stand der Entwicklungsarbeiten informiert.

Bei der Kernfusion verschmelzen Atomkerne, so wie in der Sonne, bei sehr hohen Temperaturen. Dabei wird Energie freigesetzt.  Fachleute sehen darin die Zukunftstechnologie für unsere zukünftige Energieversorgung. Doch in der Sonne reichen für die Fusion 15 Millionen Grad Celsius, während bei einem Fusionskraftwerk ca. 100 Millionen Grad erforderlich sind, um Atomkerne von Deuterium und Tritium, die als Brennstoffe eingesetzt werden, zu verschmelzen. Wegen der hohen Temperatur kann man die Brennstoffe nicht unmittelbar in Gefäße einschließen. Kein Material würde die hohen Temperaturen aushalten, bzw. bei jedem Wandkontakt würde sich das heiße Gas sofort abkühlen. Man nutzt magnetische Felder, um den Brennstoff wärmeisolierend einzuschließen und von den Gefäßwänden fernhalten.

Nach Aussagen des Max-Planck-Instituts sind noch umfangreiche Forschungsarbeiten im Materialbereich und bei der Aufheizung der Gase, dem Plasma, erforderlich, bevor man an einen Einsatz zur Energiegewinnung denken kann. Bisher ist es gelungen, kurzzeitig eine Fusionsleistung von einigen Megawatt zu erzeugen. Jedoch ist die Energie für die Plasmaheizung noch größer, als die bei der Fusion gewonnene Menge. 

Aufgabe des internationalen Experimentalreaktors ITER ist es, mit einem größeren Plasmavolumen zu arbeiten. Dabei soll eine Fusionsleistung von 500 Megawatt erzeugt werden – zehnmal mehr, als bei der Aufheizung des Plasmas verbraucht wird. Laut IPP soll das Projekt  ITER zeigen, dass ein Fusionskraftwerk möglich ist. Bis 2050 kann mit einem wirtschaftlichen Einsatz gerechnet werden.

VDE-Kontakt: Prof. Dr. A. Welsch, Dr. J. Berger
andreas.welsch@e-technik.fh-regensburg.de
berger-johann@t-online.de

 

 


  Publikumsmagnet VDE: Die Lange Nacht der Wissenschaften 2009 in Nürnberg wurde dem Standteam des VDE Prüfinstituts und dem VDE Nordbayern nicht zu lang. „Schuld“ daran war eine kaum übersehbare Schar wissenschaftsinteressierter Nachtschwärmer, die dem VDE-Geschicklichkeitsspiel (Bild) nicht widerstehen konnten. 2011 gibt es die nächste Lange Nacht der Wissenschaften!

 

 


 Galileo: Zusammen mit dem Lehrstuhl für Mess- und Regeltechnik lud der VDE Bayreuth seine Mitglieder im Oktober zu einem Vortrag über das europäische Satellitennavigationssystem Galileo in die Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften der Uni Bayreuth ein. Renè Kleeßen, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, erläuterte die technischen Grundlagen von Galileo ebenso wie dessen mögliche Anwendungen. Über die rege Diskussion, die sich zwischen allen Anwesenden entwickelte, freuten sich Prof. G. Fischerauer, R. Kleeßen, G. Winzer, K. Fleischer und R. Stöber (Bild von links).

VDE-Kontakt: Ralf Stöber
Ralf@Ralf-Stoeber.de

 

 

 Neuer AK: Matthias Barbian (Bild) startet den neuen Arbeitskreis „Durchgängiges Engineering von Anlagen“ sowohl im VDI Bayern Nordost als auch im VDE Nordbayern. Damit verbunden ist auch die regionale Reaktivierung der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA). Zielgruppen des AK sind der Fachbereich Engineering und Betrieb automatisierter Anlagen der GMA und der Fachbereich Fabrikplanung und –betrieb der VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik (GPL). Mit Vorträgen und Diskussionen über das Engineering von Anlagen der Fertigungs- sowie Prozessindustrie sollen insbesondere Anlagenbauer/-betreiber aus der Fertigungs- sowie Prozessindustrie angesprochen werden. Termine: s. Veranstaltungskalender; Themenwünsche werden gerne entgegengenommen.

VDI-Kontakt: Matthias Barbian
matthias.barbian@siemens.com