Trotz der Aschewolke ließ sich ein kleines Grüppchen von 23 Elektro- und Informationstechnik-Studenten der TU München nicht aufhalten und trat eine 8-stündige Busfahrt nach Hannover an. Die Übernachtung in der Jugendherberge Hildesheim ließ nichts zu wünschen übrig: mit einem herrlichen Ausblick über die Stadt und dem Haus fast allein für uns. Am Abend wurde noch gemeinsam in der Knochenhauer Amtshaus Gaststuben gemütlich gegessen.
Pünktlich um 9:30 Uhr erschienen wir am Montag auf dem ABB-Hauptstand, bei einem der Sponsoren unserer Fahrt. Herr Deimel von ABB führte uns herum, um uns einen allgemeinen Überblick von ABB-Produkten und -Sparten zu geben. Reges Interesse unter den Kommilitonen weckte die neue Elektroauto-"Tankstelle" von ABB.
Gerade wegen der vielen Ausfälle von Ständen und Kundenbesuchen durch die Aschewolke war die Messe ruhig, überschaubar und angenehm. Am VDE-Prüfstand konnte man sein eigenes Radio löten oder auf einem Parcour in der Frühlingssonne den Elektro-Tesla testen, ohne auch nur eine Minute anstehen zu müssen.
Auch am zweiten Tag besuchten wir nochmals die Messe und traten dann am frühen Nachmittag den Heimweg an, welcher von den meisten jedoch verschlafen wurde, denn Messebesuche sind schließlich anstrengend.
Lilian Kettner