ABB-Vorstandsmitglied Dr.-Ing. Joachim Schneider wurde am 03. November 2008 auf dem VDE-Kongress "Zukunftstechnologien" zum neuen VDE-Präsidenten gewählt. Er wird zum 1. Januar 2009 die Nachfolge von Prof. Dr. Josef A. Nossek, TU München, antreten. Der 1948 in Lübeck geborene Schneider steht damit ab dem 1. Januar 2009 für zwei Jahre an der Spitze des 34.000 Mitglieder starken Verbandes der Elektro- und Informationstechnik. Zum stellvertretenden VDE-Präsidenten wurde Alf Henryk Wulf, stv. Vorstandsvorsitzender der Alcatel-Lucent Deutschland AG, Stuttgart, gewählt.
Nach seinem Elektrotechnikstudium an der RWTH Aachen promovierte Schneider 1982 zum Dr.-Ing. 1983 trat Schneider in die ABB ein. Nach mehreren Stationen wurde Schneider 1997 in den Vorstand der deutschen Asea Brown Boveri AG, Mannheim, berufen und verantwortete den Geschäftsbereich Stromübertragung und -verteilung. Von 1998 bis 2001 leitete er konzernweit die Business Area Service and Support in Zürich, Schweiz. 2002 führte Schneider als Vorstandsmitglied der ABB AG in Deutschland die Bereiche Energietechnik-Produkte und Versorgungsunternehmen. Diese Bereiche wurden 2003 zur Energietechnik zusammengefasst, die Schneider als Vorstandsmitglied der ABB verantwortet. Seit 2006 ist Dr.-Ing. Joachim Schneider Regional Division Manager Zentraleuropa für die Division Energietechnik-Produkte. Im Vorstand der ABB vertritt er weiterhin die Energietechnik mit den Divisionen Energietechnik-Produkte und -Systeme gesamthaft.
Der VDE ist mit 34.000 Mitgliedern, davon 1.250 Unternehmen, einer der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas. Der VDE vereint Wissenschaft, Normung und Produktprüfung unter einem Dach. VDE-Tätigkeitsfelder sind der Technikwissenstransfer, die Forschungs- und Nachwuchsförderung der Schlüsseltechnologien Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik und ihrer Anwendungen. Der VDE engagiert sich für ein besseres Innovationsklima, eine moderne Ingenieurausbildung und eine hohe Technikakzeptanz.