Für eine flächendeckende Einführung intelligenter Assistenzsysteme im Rahmen von Ambient Assisted Living (AAL) sind Normen und Standards unbedingt notwendig. Nur so können Hersteller und Anwender Funktionen und Komponenten miteinander kombinieren und die Systeme bei Bedarf nachrüsten. Die Arbeitsgruppe „Schnittstellenintegration und Interoperabilität“ der BMBF/VDE Innovationspartnerschaft AAL hat jetzt den ersten Teil des Weißbuchs zur Interoperabilität von AAL-Systemen und Dienstleistungen vorgelegt. Darin dokumentieren Experten aus Normung und Forschung sowie IT-Dienstleister und Anwender den aktuellen Stand der Technik bei Schnittstellenstandards und Interoperabilität. Im zweiten Teil des Weißbuchs werden dann konkrete Handlungsempfehlungen der Experten folgen.
Die Innovationspartnerschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des VDE gibt Impulse für Markt, Technik und Gesellschaft zur Entwicklung von Standards und Produkten intelligenter Assistenzsysteme. Diese ermöglichen besonders Menschen mit alters- oder krankheitsbedingten Einschränkungen länger ein selbstbestimmtes Leben. Sie unterstützen Menschen bei alltäglichen Verrichtungen der Gesundheits- und Aktivitätsüberwachung und ermöglichen ihnen den Zugang zu sozialen, medizinischen und Notfallsystemen und die Erleichterung sozialer Kontakte.
Unter dem Motto „Assistenzsysteme im Dienste des Menschen – zuhause und unterwegs“ veranstalten BMBF und VDE am 26. und 27. Januar 2010 den 3. Deutschen AAL-Kongress im Berliner Congress Centrum. Neben Themen aus Forschung und Entwicklung, Standardisierung und Fertigung stehen konkrete Anwendungsfälle in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und HomeCare im Vordergrund des Kongresses. Informationen unter www.vde.com und www.aal-kongress.de