Beschichtungen für Biotechnologie und Medizintechnik 

Workshop: Beschichtungen für Biotechnologie und Medizintechnik 

Im Rahmen der V9 findet am Dienstag, 20. Oktober 2009 von 9:00 – 17:30 Uhr der Workshop Beschichtungen für Biotechnologie und Medizintechnik in Dresden statt.

In der Medizintechnik, Biotechnologie, Pharma- und Lebensmittelindustrie werden neben Metallen und Keramiken eine große Anzahl von Kunststoffen eingesetzt.

In allen Einsatzfällen muss die Grenzfläche zu den biologischen Systemen entsprechend verträglich gestaltet werden. Das kann dadurch geschehen, das die Oberflächen modifiziert oder beschichtet werden.

Mit der Nanotechnologien wird nun ein neues Kapitel aufgeschlagen, weil die Beschichtungen zunehmend funktionelle Eigenschaften besitzen, die die Grundwerkstoffe nicht aufweisen.

Der Workshop zur Biomedizintechnik im Rahmen der V 2009 soll daher zwei Schwerpunkte umfassen:

 1. das Verhalten von Polymeren im Kontakt mit biologischen Systemen und
 
2. den Einsatz von Nanoschichten auf der Basis von Polymeren.

Kunststoffe  in der Medizintechnik unterliegen einer Reihe von Sonderbedingungen. In feuchter Umgebung quellen viel Kunststoffe. Gase können durch Polymere diffundieren. Kunststoffe geben bestimmte Stoffe (z.B.: Weichmacher) im Kontakt mit wässrigen Lösungen ab. Die Langzeitstabilität von Polymeren ist begrenzt, da Polymere ein bestimmtes Alterungsverhalten zeigen. Dabei werden die Eigenschaften oft negativ. So verspröden Kunststoffe mit der Zeit und die Bruchgefahr kann steigen.

Für den Einsatz von Nanoschichten auf der Basis von Polymerlösungen ist oft die Haftung auf dem Substrat ein Problem.

Trotz diese Nachteile ist der Anteil von Kunststoffen in der Medizintechnik nicht zuletzt durch die niedrigen Herstellungspreise sehr hoch.

Der Workshop soll zeigen, wie durch den Einsatz von Oberflächentechniken die Kunststoffe für Ihren Einsatz in biologischen Systemen präpariert werden können.

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