DGBMT-Fachausschüsse 

AUTOMED 

Automatisierungstechnische Verfahren für die Medizin ( AUTOMED) gemeinsam mit VDI/VDE GMA

Frankfurt 

 


 

 

 

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AKTUELLES

  • Automed 8. Workshop
    Vom 20. bis 21. März 2009 findet an der Technischen Universität Berlin der
    8. Workshop ,,AUTOMED - Automatisierungstechnische Verfahren für die Medizin"
    statt.
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Viele der derzeit in der Entwicklung befindlichen medizintechnischen Geräte zeichnen sich durch die Integration besserer Sensoren, neuer Aktoren und kompakter Mikroelektronik aus und haben hohen Bedarf an geeigneten Verfahren der Automatisierungstechnik. Die AUTOMED ist eine gemeinsame Fachgruppe der VDI/VDE Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) und der DGBMT:

AUFGABENFELDER
Der Fachausschuss zeichnet sich durch eine große Fülle von Aufgabenfeldern und Anwendungsgebieten aus. Allen Gebieten gemeinsam ist der systemtheoretische Gedanke. Daher steht nicht die Technologieentwicklung einzelner Komponenten (z.B. Material, Mechanik, Elektronik, Software), sondern die Verknüpfung vieler Einzelkomponenten zu einem funktionierenden Gesamtsystem im Vordergrund. Dazu werden Methoden der Regelungstechnik, Automatisierungstechnik, Systemtechnik, Kybernetik, Simulationstechnik usw. angewendet und weiterentwickelt. Allgemeine Literaturhinweise finden Sie hier. Der Fachausschuss beschäftigt sich u.a. mit Aufgabenstellungen aus folgenden Arbeitsgebieten:

Sensorik, Aktorik & Signalverarbeitung
Die sich abzeichnenden Entwicklungen auf den Gebieten Biosensorik (z.B. an der Schnittstelle Sensor - Körpergewebe), Mikrosystemtechnik und Neurotronik (z.B. bei der Kopplung von elektronischen Komponenten und Nervenzellen) werden zu völlig neuartigen Produkten und Systemen führen, deren Beherrschung auch neue Methoden der Automatisierungstechnik erfordern.
Ansprechpartner: Dr.-Ing. Marian Walter
Literaturhinweise finden Sie hier.

Geräte & Systeme
Durch die zunehmende Verfügbarkeit von leistungsfähigen Sensoren, Aktoren und Microcomputern besteht in vielen etablierten Feldern der Medizintechnik, z. B. in der Kardiotechnik (insbesondere in der Stimulations- und Perfusionstechnik), in der Neurologie, in der Anästhesie, in der Beatmungs- und der Dialysetechnik, ein eindeutig erkennbarer Trend zu höherer Automatisierungstiefe. In immer stärkerem Maße wird der Patient in die verschiedenen Regelkreise einbezogen. Entsprechend werden an die Robustheit und die Sicherheit der Geräte und der verwendeten Methoden hohe Anforderungen gestellt.
Ansprechpartner: Dr.-Ing. Olaf Simanski
Literaturhinweise finden Sie hier.

Implantate, Prothetik & Rehabilitation
Durch die Integration geeigneter Sensoren, Aktoren und die Anwendung intelligenter Methoden sind gerade im Bereich der Neuroprothetik und Rehabilitationsrobotik zukünftig große Fortschritte bei der Behandlung von Plegien (Lähmungen) zu erwarten.
Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Robert Riener
Literaturhinweise finden Sie hier.

Medizinrobotik & chirurgische Navigation
Bei vielen Operationen werden in zunehmendem Maße mechatronische Handhabungsgeräte zur Unterstützung eingesetzt. Die Anforderungen an die Positioniergenauigkeit und die Reproduzierbarkeit liegen im µm-Bereich und darunter. Dazu werden geeignete Methoden der medizinischen Bildgebung, Überwachung, Identifikation und Regelung benötigt. Hinzu kommen neue technische Herausforderungen bei der Entwicklung menschzentrierter, kooperativer Strategien. Roboter erhalten nicht nur in der Chirurgie sondern auch in der Rehabilitation (Bewegungstherapie, Transport- und Serviceaufgaben) eine wachsende Bedeutung.
Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Tim Lüth
Literaturhinweise finden Sie hier.

Telemedizin & Homecare
Es besteht eine sich abzeichnende Entwicklung in der zunehmenden Verlagerung der medizinischen Versorgung in den privaten Lebensbereich. Zusammen mit der Alterung unserer Gesellschaft stellen diese Tendenzen völlig neue Anforderungen an den Betrieb und den Automatisierungsgrad medizinischer Geräte.
Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Dr. med. Steffen Leonhardt
Literaturhinweise finden Sie hier.

Modellbildung, Simulation, Identifikation & Regelung,
Die verstärkte Anwendung der klassischen regelungstechnischen Methoden auf biologisch-medizinische Systeme lässt generell auf neue Lösungsansätze hoffen. 
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Sebastian Wieskotten
Literaturhinweise finden Sie hier.

Virtuelle und Augmentierte Realität
Neue Strategien der multi-sensoriellen Datenerfassung, echtzeitfähigen Datenverarbeitung und multimodalen Displaytechnik liefern neue Anwendungen im Bereich Virtuelle und Augmentierte Realität (VR/AR) und besitzen ein großes Potential die medizinische Ausbildung, Therapieplanung und Therapieumsetzung zu verbessern. Neueste Anwendungen im Bereich der minimalinvasiven Chirurgie, Neurochirurgie, Geburtshilfe und Orthopädie finden nicht nur großes Interesse in der Forschung, sondern befinden sich bereits kurz vor der Kommerzialisierung.
Ansprechpartner: Prof. Dr. Robert Riener
Literaturhinweise finden Sie unter hier.

ZIELSETZUNG
Der Fachausschuss AUTOMED versteht sich als Podium für den Meinungs- und Erkenntnisaustausch und will die verschiedenen, über Deutschland verstreuten Gruppen, die mit automatisierungstechnischen Methoden auf medizinischem Gebiet arbeiten, zusammenführen. Ein zentrales Anliegen ist der Transfer von Methoden und Konzepten zwischen Ingenieuren und Ärzten und die gegenseitige Weiterbildung. Im Fachausschuss sind Vertreter aus Hochschulen, Kliniken und der medizintechnischen Industrie vertreten. Der Fachausschuss hält regelmäßig einen Workshop AUTOMED ab. Eine Übersicht über die Aufgaben und Ziele des Fachausschusses finden Sie auch hier.

WISSENSCHAFTLER BEIRAT
Prof. Dr.-Ing. G. Bretthauer
Prof. Dr. med. H. J. Gerner
Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. R. Isermann
Prof. Dr. med. R. Körfer
Prof. Dr.-Ing. Dr. med. S. Leonhardt
Prof. Dr.-Ing. R. Riener
Prof. Dr.-Ing. Dr. E.h. G. Schmidt
Prof. Dr. med. W.-I. Steudel
Prof. Dr.-Ing. J. Werner

 

SIE HABEN INTERESSE UND WOLLEN MITARBEITEN?
Wenn Sie als "AUTOMED Interessent" auf unserem Verteiler aufgenommen werden wollen oder Fragen zum Fachausschuss AUTOMED haben, so wenden Sie sich einfach an:

 

Kontakt

Sprecher

Dr. Olaf Simanski          
Universität Rostock        
Institut für Automation    
Richard-Wagner-Str. 31, H8 
18119 Rostock              
E-Mail: olaf.simanski@uni-rostock.de
Tel.: 0381 498-7706

 

Kontakt

Stv. Sprecher

PD Dr. rer. nat. Dipl.-Ing.
Martin Hexamer
Ruhr Universität Bochum
Mediz. Fakultät                    
Abteilung/Lehrstuhl für
Biomedizinische Technik          
Geb. MA 4/63               
44780 Bochum                             
E-Mail: martin.hexamer@rub.de
Tel.: 0234 3224-922