Initiative MikroMedizin 

Projekte 

Frankfurt 

PMM - Präventive MikroMedizin

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung  fördert seit dem 1.11.2005 im Rahmenprogramm Mikrosysysteme den Themenschwerpunkt „Präventive MikroMedizin (PMM)“ mit acht industriellen Verbundprojekten und einem Begleitprojekt.

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems führten alleine im Jahr 2004 in Deutschland zu 368.472 Todesfällen; bei fast jedem zweiten Deutschen (45 %) wurde der Tod durch eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems ausgelöst. Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen damit weiter unverändert die Liste der Todesursachen an.

Die Projekte beschäftigen sich deshalb ausschließlich mit der Entwicklung von TeleMonitoring-Systemen und -Dienstleistungen zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die neue Qualität des PMM-Themenschwerpunkts liegt im marktnahen Technologietransfer der Mikrosystemtechnik in Medizinprodukte, in der medizinischen Begleitung der Verbünde und in der hohen Fokussierung des Themenschwerpunkts auf die Prävention einer ganz bestimmten chronischen Krankheit.

PMM-Homepage

IMEX - Implantierbare und extrakorporale modulare Mikrosystemplattform
Im Rahmen der VDE-Initiative MikroMedizin wird mit dem BMBF-Projekt IMEX (Implantierbare und extrakorporale modulare Mikrosystemplattform) ein erster fachlicher Schwerpunkt auf den stark wachsenden Markt der Tele Monitoring und Tele Home Care Geräte und Systeme gesetzt. Dieser reicht von den Sensoren bis hin zu der Einbindung der Systeme in die Informationssysteme des Gesundheitswesens. Die Projektpartner stellen ihr umfangreiches Wissen über technische Lösungsmöglichkeiten, Entwurfskriterien, Branchenerfordernisse, Kontaktmöglichkeiten zu potenziellen Partnern für Entwicklungsprojekte zusammen, entwickeln neue technische Lösungen und unterstützen die Standardisierung.
 BMBF IMEX (84 kB)

 

 

IEC_ITA - Mikro-System-Daten-Format (Informativer Anhang)
Im Rahmen der VDE-Initiative MikroMedizin wurde ein Standard für ein Datenformat für Mikrosysteme erarbeitet. Der Normative Teil dieses Dokuments ist zur Veröffentlichung auf der IEC- Home Page eingereicht worden. Der dazugehörige Informative Anhang einschließlich Anwendungsbeispiele steht im beigefügten Dokument zu Ansuicht bereit.

 IEC_MSD_Format_Annex.pdf (863 kB)

 

LOMKAT - Entwicklung eines lokalisierbaren und MR-kompatiblen Katheters für MR-bildgeführte intravaskuläre Interventionen

Technische und methodische Fortschritte in der Magnetresonanztomographie (MRT) haben in den letzten Jahren die Entwicklung von MR-bildgeführten Intervention ermöglicht. MRT bietet gegenüber anderen Bildgebungsmodalitäten einen exzellenten Weichteilkontrast, eine frei wählbare Orientierung der Bildschicht im Patienten und vermeidet die Belastung durch ionisierende Strahlung für Patient und Arzt. Bisher wurden MR-bildgeführte Interventionen wie Biopsien, Laser- und Kryotherapie und intravaskuläre Eingriffe durchgeführt.
Weitere Informationen finden Sie auch unter
www.mstonline.de

 LOMKAT.pdf 

 

FLUBAK - Polymerchipbasierter Mikrofluidik Baukasten für Anwendungen in den Life Sciences
Bedingt durch die jüngsten Fortschritte in den Life Sciences, z.B. in der Genomforschung und in der Medizintechnik, besteht ein wachsender Bedarf, eine große Anzahl von Analysen und Synthesen schnell, parallel und mit portablen Systemen durchzuführen. Dies erfordert eine rasch steigende Anzahl an mikrofluidischen Systemen für diese Anwendungen. Gerade kleine Firmen haben jedoch häufig weder die personellen, noch die finanziellen oder technologischen Ressourcen, um miniaturisierte Komponenten entwickeln zu können. Für Unternehmen aus dem Life-Science Bereich stehen statt dessen die Anwendungen im Vordergrund, für deren Umsetzung ihnen jedoch die geeigneten miniaturisierten Werkzeuge fehlen.
Weitere Informationen finden Sie auch unter
www.mstonline.de
www.vdivde-it.de

 FLUBAK.pdf

 

TBC - Kapillarblut-Mikro-TeleBioChip-basierten Messsystems zur dezentralen/ambulanten Schnelldiagnostik
Aufgrund des zunehmenden Durchschnittsalters der Bevölkerung, der Polymorbidität und Mehrfacharzneimitteltherapie sind die Bedürfnisse nach individualisierter Früherkennung, therapiebegleitender Prävention, transparenter Qualitätskontrolle mit telemedizinischer Vernetzbarkeit und Kosteneinsparungen bei Behandlungs- und Folgekosten die wichtigsten Faktoren bei der Entwicklung neuer Diagnosesysteme.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.mstonline.de
www.vdivde-it.de

 TBC.pdf

 

TEDIANET - Telemetrisches Diagnose-Netz für mobiles Patienten-Monitoring und ambulante Schlafdiagnostik
Die Möglichkeiten, aus biomedizinischen Signalen Rückschlüsse auf Körperfunktionen, Krankheiten und physiologische Veränderungen zu ziehen und die zeitlichen Prozesse einer Krankheit oder auch der Genesung zu verfolgen, sind heute weit entwickelt. Die technischen Voraussetzungen und die Verfahren sind soweit erprobt, dass die stationäre Überwachung und Beobachtung durch Monitoring Systeme eingeführt und die Diagnose des Arztes durch eine automatische Vorbeurteilung unterstützt
wird.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.tedianet.org

 TEDIANET.pdf

 

PHMon - Personal Health Monitoring mit innovativer mikrosystemtechnischer Sensorik
In den letzten Jahren sind die Gesundheitskosten in Deutschland regelrecht explodiert. Insgesamt geben die Deutschen pro Jahr über 250 Milliarden ? für Gesundheitsleistungen aus. Dabei tragen die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) etwa die Hälfte der gesamten Gesundheitskosten, der übrige Teil wird von den privaten Krankenversicherungen oder von den Patienten selbst getragen. Der Anstieg der Gesundheitskosten übersteigt mit etwa 4.6% jährlich deutlich den Anstieg des Bruttoinlandsprodukts. Damit haben sich die Ausgaben im Gesundheitswesen seit 1985 mehr als verdoppelt.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.phmon.de
www.itiv.uni-karlsruhe.de

 

KOMED - Entwicklung eines konfokalen Mikroendoskops
Ein Bestreben der modernen Medizin ist es, durch Minimal-Invasivität der eingesetzten Techniken die Diagnose und Therapie für den Patienten schonender zu gestalten. Dabei ist die Mikrosystemtechnik ein Wegbereiter für die minimal-invasive Chirurgie und Mikroendoskopie. Gefördert vom BMBF, wird das neuartige Messsystem KOMED für den Einsatz in der in-vivo Zellmikroskopie entwickelt.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.ipt.fraunhofer.de