Ehrungen + Preise 

Preis der DGBMT aus der Stiftung der Familie Klee 

 

 

Die DGBMT vergibt - abhängig von der Qualifikation -  jährlich den "DGBMT-Preis der Stiftung-Familie-Klee zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses".

Der Klee-Preis ist mit € 5.000 dotiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 AUSSCHREIBUNG

Von der DGBMT Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE wird folgender Preis ausgeschrieben, der von der DGBMT in Gemeinschaft mit der Stiftung-Familie-Klee vergeben wird:

DGBMT-Preis 2010 der Stiftung-Familie-Klee zur Förderung
des wissenschaftlichen Nachwuchses

Der Preis wird im Rahmen eines Wettbewerbs wissenschaftlicher Arbeiten mit folgenden Schwerpunkten:

  • Biomedizinische Technik als interdisziplinäres Fach
  • ingenieurwissenschaftliche Lösungen aktueller klinischer Probleme
  • naturwissenschaftliche Beiträge für Diagnostik oder Therapie.

verliehen. Der Preis besteht aus einer Urkunde und ist mit 5.000 Euro dotiert.

Die Arbeit kann als Publikation in einer wissenschaftlichen Zeitschrift, als Dissertations- oder Habilitationsschrift oder als Buch vorliegen. Die Arbeit muss

  • in einer deutschen Institution entstanden sein
  • veröffentlicht worden sein, und zwar im Zeitraum vom 1. Januar 2009 bis zum Datum des Einsendeschlusses 31. Januar 2010 (Beleg!)

Bei einer Dissertations- oder einer Habilitationsschrift gilt das Datum der Bestätigung über die Abgabe der Pflichtexemplare an die Universitätsbibliothek (Beleg!). Die Teilnehmer dürfen am 31. Dezember 2009 nicht über 35 Jahre alt sein (bitte das Geburtsdatum angeben). Es kann nur eine Arbeit pro Bewerber(in) eingereicht werden. Bei mehreren Verfasser(inne)n einer Publikation wird der Preis an den oder die von allen Autoren Benannte(n) vergeben, dessen/deren Beitrag zur Arbeit überwiegend ist. Ein entsprechende Erklärung aller Autoren muss beiliegen. Veröffentlichungen, die vollständig oder inhaltlich weitgehend mit solchen übereinstimmen, die bereits durch Preise ausgezeichnet oder für die Verleihung eines anderen Preises eingereicht wurden, sind ausgeschlossen. Eine entsprechende Erklärung ist der Arbeit bei der Einreichung beizufügen. Bitte bei der Bewerbung die genannten Bedingungen unbedingt einhalten. Bewerbungen müssen in 
8-facher Ausfertigung mit den Anlagen

  • Publikation
  • stichwortartige Beschreibung des bisherigen wissenschaftlichen Werdegangs
  • Erklärung(en) 
  • Beleg(e)

eingereicht werden.

Die Auswahl der Arbeiten erfolgt durch einen wissenschaftlichen Ausschuss. Das Einlegen von Rechtsmitteln gegen die vom Ausschuss getroffene Auswahl ist ausgeschlossen. Die Ausschreibung erfolgt im Internet, im Fachmagazin Biomedizinische Technik, in dem DGBMT Mitgliederzeitschrift health technologies und durch Rundschreiben an die relevanten Institutionen.

Einsendefrist
Stichtag ist der 31. Januar 2010 - es gilt das Datum auf dem Poststempel.

Einreichung der Unterlagen
Die Unterlagen müssen in 8facher Ausfertigung gesandt werden an die

DGBMT Deutsche Gesellschaft für
Biomedizinische Technik im VDE
Stichwort: Kleepreis
Stresemannallee 15
D-60596 Frankfurt am Main

Vorsitzender des Preisausschusses
für den Preisausschuss der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (DGBMT):
Prof. Dr. Olaf Dössel 
Karlsruher Institut für Technologie KIT,   Institut für Biomedizinische Technik
Fritz-Haber-Weg 1,  76131 Karlsruhe
E-Mail: olaf.doessel@kit.edu

Für die Stiftung:
Frau Dr. Christiane Fechner (geb. Klee)
E-Mail: chufe@web.de

DIE PREISTRÄGER

 

Preisträger 2009
Dr.-Ing. Héctor Perea Saavedra, Technische Universität München
Magnetic vascular engineering: development and validation

 

 

Preisträger 2008
Matthias Reumann, PhD, Functional Genomics and Systems Biology
IBM T.J. Watson Research Center, New York, USA
Computer Assisted Optimisation of Non-Pharmacological Treatment of Congestive Heart Failure and Supraventricular Arrhythmia

 

Preisträgerin 2007
Dr. rer. nat. Viktorya Sokolova, Universität Duisburg-Essen
Synthesis, Characterization and Application of Calcium Phosphate Nanoparticles for the Transfection of Cells


Preisträger 2006
Dr.-Ing. Gunnar Seemann, Universität Karlsruhe
"Modeling of Electrophysiology and Tension Development in the Human Heart"
Laudatio

Preisträger 2005
Dr. rer. nat. Holger Matz, Universität Lübeck
"Die Möglichkeit der in-vitro Kalibration und Validierung von Pulsoximetern mit Hilfe von zeitaufgelösten Transmissionsspektren"
Laudatio

 

Preisträgerin 2004
Katja Schenke-Layland, Universität Jena
"Complete dynamic repopulation of decellularized heart valves by application of defined physical signals - an in vitro study"
Laudatio

 

 

Preisträger 2003
PD Dr. med. Timo Krings, Universitätsklinikum Aachen
"Funktionelle Magnet-Resonanz-Tomographie und anisotrope Diffusionsbildgebung des Gehirns (Methodik und klinische Applikation)"
Laudatio

 

 

Preisträger 2002
Dipl.-Phys. Dr. rer. nat. Robert Lemor, Humboldt-Universität Berlin
"Nicht-invasive Kontrolle thermischer Therapien mit Hilfe des Ultraschalls: Untersuchungen am Beispiel der Laser-Therapie"
Laudatio

 


Preisträger 2001
Dr.-Ing. Marc Kraft, Berlin
"Multifunktionale Prüfung von PTCA-Ballonkathetern" Die Preisverleihung findet am 19. September 2001 zwischen 900 und 1000 Uhr auf der BMT 2001 in Bochum statt.
Zusammenfassung der Arbeit
Laudatio

 

 
Preisträger 2000
Dr. Ingo Weiss, Erlangen
"Analyse der elektrischen Funktionsmechanismen von Herzrhythmusstörungen als Grundlage neuer Ansätze zur elektrotherapeutischen Prävention"

Preisträger 1999
Dr.-Ing. Thomas Stieglitz, St. Ingbert
"Konzept und Entwicklung einer flexiblen Elektrode zur multifaszikulären Ableitung von Elektroneurogrammen und zur Stimulation an peripheren Nerven"

Preisträger 1998
Dr.-Ing. Viravuth Prapavat, Berlin
"Anwendung der experimentellen Systemanalyse zur Informationsgewinnung aus Streulicht im Frühstadium entzündlich-rheumatischer Veränderungen"


 

Preisträger 1997
Dr. rer.nat. Ronald Fröhlich, Erlangen
"Die Bedeutung fraktaler und elektroaktiver Schichten für den Ladungstransfer in Festkörper-Elektrolyt-Systemen"


Preisträger 1996
Dr. rer. nat. Bernhard Thull, Aachen
"Die Bedeutung fraktaler und elektroaktiver Schichten für den Ladungstransfer in Festkörper-Elektrolyt-Systemen"

DIE STIFTUNG
 

Preise der Stiftung
Die Stiftung vergibt jährlich selbst einen Innovationspreis und Mittel an drei Institutionen zur Vergabe von Förderpreisen an hervorragende junge Menschen (nicht über 35 Jahre), die Ihre besondere Begabung vor allem auf der Kombination von medizinischem und technischem Gebiet gezeigt haben. Die Stiftung überreicht alle Preise gemeinsam auf einer jährlichen festlichen Veranstaltung.

Förderpreis der "Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT)", "DGBMT Preis der "Stiftung-Familie-Klee" zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
Es wird nach Begutachtung der Bewerbungen jährlich ein Preis in Höhe von 10.000 DM an eine Person für eine hervorragende Veröffentlichung aus dem Fachgebiet der DGBMT vergeben.

Innovationspreis der "Stiftung-Familie-Klee"
Es wird nach Begutachtung der Bewerbungen jährlich ein Preis in Höhe von 25.000 DM an eine Person vergeben, und zwar für eine hervorragende Arbeit, "die es durch eine neuartige Kombination medizinischer und technischer Kenntnisse ermöglicht, Krankheiten zu heilen, ihre Therapie zu verbessern oder die Auswirkungen der Krankheit zu mildern." Bewerber(innen) mit zwei abgeschlossenen Berufen / Studiengängen werden bevorzugt.
Kontakt:

Prof. Dr. med. Reinhard Burk          
Augenklinik
Teutoburger Straße 50
33604 Bielefeld

Prof. Dr.-Ing. M. Pandit
Postfach 3049
67653 Kaiserslautern
     

Förderpreise der "Studienstiftung des Deutschen Volkes"
Jährlich werden 25.000 DM an Preisen vergeben. Die Preistträger werden aus dem Kreis der Stipendiaten der "Studienstiftung" ermittelt. Die Preisträger sollen "begabt sein und an neuartigen Kombinationen von technischen und medizinischen Kenntnissen arbeiten, welche das Ziel haben, Krankheiten zu heilen, ihre Therapie zu verbessern oder die Auswirkungen der Krankheit zu mildern." Das Preisgeld soll der/dem Preisträger(in) einen Studienaufenthalt im Ausland ermöglichen.
Kontakt:
Studienstiftung des Deutschen Volkes
Mirbachstraße 7, 53173 Bonn,
Tel: 0228-820 960, Fax: 0228-820 9667,
E-Mail: info@studienstiftung.de

Die Entstehung der Stiftung:
Aus einer Rede des Stifters, Herrn Gerhard Klee, im März 1996 aus Anlaß der ersten Preisvergabe:
" .... Ich bin 81 Jahre alt, in Berlin geboren, verlebte dort meine Kindheit. Meine Berufsausbildung zum Ingenieur und die ersten zwei Jahre beruflicher Tätigkeit absolvierte ich bei Telefunken. 1938 ging ich als Entwicklungsingenieur zur Firma Hartmann & Braun, Frankfurt, einem bekannten Hersteller von Meßgeräten. 1948 wechselte ich zur Samson AG, einer Firma mit damals 183 Mitarbeitern, die ebenfalls Meß- und Regelgeräte - wenn auch ganz anderer Art - herstellte. Dort übertrug man mir nach kurzer Zeit die Verantwortung für Entwicklung, Produktion und technischen Vertrieb der Firmenerzeugnisse und berief mich bald danach zum technischen Vorstandsmitglied. Dieser Bildungs- und Berufsweg umreißt das Schicksal eines Ingenieurs, der in seinem Leben viel Glück gehabt hat, auch bei der Entwicklung seiner beruflichen und wirtschaftlichen Verhältnisse, und der in den letzten Jahren oder Tagen des Lebens etwas von diesem Glück weiterreichen möchte.

In den Jahren, in die mein Berufsleben nach der Währungsreform fiel, war es leicht, eine Fabrik zu leiten. Und wenn deren Erzeugnisse zuverlässig und nicht völlig am Markt vorbei entwickelt wurden, konnten sie mit Gewinn verkauft werden. Ich hatte in meinem Arbeitsvertrag zur Bedingung gemacht, mit einem kleinen Bruchteil an der Umsatzsteigerung meines neuen Arbeitgebers beteiligt zu werden, wenn die Steigerung auf neuartige, patentamtlich geschützte Produkte zurückzuführen wäre. Da ich das Glück hatte, daß mir im Laufe der Jahrzehnte viele Erfindungen patentiert wurden, erbrachte diese Einzelheit meines Vertrages im Laufe der Zeit einen so großen wirtschaftlichen Erfolg, daß ich die Stiftung "Familie Klee" gründen konnte. Zu meiner großen Freude stimmten meine beiden Töchter diesem Schritt spontan zu, obgleich ihr Erbe ja gemindert wird.

Bei der Stiftungsgründung hatte ich mir vorgenommen, das Grenzgebiet zwischen Medizin und Technik, das mich seit Kindheit an fasziniert hatte, zu fördern. ...

.... Ich habe die Überzeugung gewonnen, daß es für die Gemeinwesen, an deren Wohlergehen mir liegt, nützlicher ist, geeignete, begabte Menschen zu fördern, als noch so interessante Projekte. ... "