Projekte 

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SITE – Schaffung eines Innovationsmilieus für Telemedizin

Mit dem BMBF-Verbundvorghaben SITE sollen durch die Schaffung eines Innovationsmilieus für Telemedizin nachhaltig positive Bedingungen für die Unterstützung von Innovationsprozessen im Gesundheitswesen
gesetzt werden.

Die Projektpartner

  • Deutsche Stiftung für chronisch Herzkranke
  • Technische Universität Berlin
  • Charité Universitätsmedizin Berlin
  • DGBMT


wenden hierzu Instrumente des Innovations-, Kooperations- und Personalmanagements in Anbieternetzwerken (Provider Communities), Anwendernetzwerken (User Communities) und wissenschaftlichen Netzwerken (Scientific Communities) an. Im Rahmen des Projekts werden zunächst die Barrieren des Innovationsprozesses der Telemedizin empirisch bestimmt und der Status quo bestehender Unterstützungsangebote systematisch
erhoben. Basierend auf den existierenden Angeboten erfolgt die Entwicklung notwendiger Ergänzungen für die Netzwerke von Anbietern, Anwendern und der Wissenschaft. Im Vordergrund stehen

  • die Etablierung einer Kooperationsplattform von Anbietern zur Moderation von Standardisierungsbemühungen und Sicherstellung von Interoperabilität,
  • die Konzeptionalisierung eines Weiterbildungsangebotes zum Telemediziner,
  • die Etablierung einer Plattform zur Anwenderintegration in den Innovationsprozess und
  • der Aufbau einer Test-/Evaluierungsplattform zur Intensivierung des Austausches von Wissenschaft/Wirtschaft.

 

orthoMIT – Orthopädischer Operationssaal der Zukunft


orthoMIT ist ein Verbundvorhaben im Rahmen der BMBF-Leitvision „Schonendes Operieren mit innovativer Technik (SOMIT)“. Im Mittelpunkt der Forschungs- und Entwicklungsarbeit steht die Vorstellung von einer integrierten Plattform für die schonende operative Therapie an Hüfte, Knie und an der Wirbelsäule in Orthopädie und Traumatologie. In den kommenden 5 Jahren soll mit diesem Großprojekt der orthopädische Operationssaal der Zukunft erforscht werden. Insgesamt 27 Partnereinrichtungen erarbeiten in 10 Teilprojekten innovative Aspekte und Module des orthoMIT-Systems. Anfang 2008 soll ein erster Demonstrator am Universitätsklinikum Aachen entstehen. Die DGBMT wirkt im Rahmen der Standardisierung an dem Verbundvorhaben mit.

www.orthomit.de

 

BMBF-Studie zur Identifizierung von Innovationshürden
in der Medizintechnik

Seit April 2005 sind die Empfehlungen aus der „Studie zur Situation der Medizintechnik in Deutschland im internationalen Vergleich“ vom BMBF in mehreren Förderbekanntmachungen umgesetzt worden. Zusätzlich erfolgte in verschiedenen Gremien eine intensive Diskussion, ob eine weitere Stärkung der Wertschöpfungskette
im Bereich der Medizintechnik über eine Anpassung der Rahmenbedingungen für die Markteinführung neuer medizinischer Technologien erreicht werden könnte.

Die Medizintechnikstudie hatte Hinweise auf Innovationshemmnisse gegeben, ohne allerdings eine vollständige Analyse von Problemen und denkbaren Lösungsansätzen leisten zu können. Daher soll nun aufbauend auf den Ergebnissen dieser Studie eine systematische Analyse der bestehenden Hürden beim Transfer innovativer Forschungsergebnisse der Medizintechnik (u. a. auch der Ergebnisse der BMBF-Förderung) in den Markt bzw. in die klinische Versorgung vorgenommen werden. Gleichzeitig sollen möglichst konkrete Handlungsoptionen zur Lösung der identifizierten Probleme aufgezeigt werden. Die Studie wird gemeinsam von der DGBMT, der VDI/VDE
Innovation + Technik GmbH und dem Stiftungsinstitut Gesundheitsökonomie und Medizinmanagement der Hochschule Brandenburg von Januar bis Juni 2008 für das BMBF durchgeführt.

 

 

Präventive MikroMedizin:

24/7-Monitoring von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung  fördert seit dem 1.11.2005 im Rahmenprogramm Mikrosysysteme den Themenschwerpunkt „Präventive MikroMedizin (PMM)“ mit acht industriellen Verbundprojekten und einem Begleitprojekt. Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems führten alleine im Jahr 2004 in Deutschland zu 368.472 Todesfällen; bei fast jedem zweiten Deutschen (45 %) wurde der Tod durch eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems ausgelöst. Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen damit weiter unverändert die Liste der Todesursachen an. Die Projekte beschäftigen sich deshalb ausschließlich mit der Entwicklung von TeleMonitoring-Systemen und -Dienstleistungen zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die neue Qualität des PMM-Themenschwerpunkts liegt im marktnahen Technologietransfer der Mikrosystemtechnik in Medizinprodukte, in der medizinischen Begleitung der Verbünde und in der hohen Fokussierung des Themenschwerpunkts auf die Prävention einer ganz bestimmten chronischen Krankheit.

Zur PMM-Homepage

 

SOMIT Schonendes Operieren mit Innovativer Technik
Demografie und Gesellschaft - Phase 1

Im Rahmen der Leitvision SOMIT werden zukunftsorientierte Gesamtkonzepte für die Planung und Durchführung von Operationen in bestimmten Krankheitsgebieten entwickelt und realisiert, die den zukünftigen Anforderungen des Gesundheitssystems, insbesondere unter Einbeziehung der demografischen Entwicklung, gerecht werden. In den Konzepten sollen die Ergebnisse aus relevanten technischen Entwicklungslinien so miteinander kombiniert werden, dass anwenderfreundliche, integrative OP-Systeme entstehen, die den Anforderungen in den jeweiligen operativen Fachgebieten entsprechen. Dies umfasst auch die Einbeziehung von interventionellen Verfahren (wie z. B. minimal invasive und endoluminale Eingriffe) und ambulant durchführbaren Operationstechniken. Im Mittelpunkt steht dabei die Reduktion der Patientenbelastung bei gleichzeitig hohem therapeutischen Nutzen.

Zur BMBF-Seite

 

BMBF-Studie zur Situation der Medizintechnik
in Deutschland  im internationalen Vergleich

Bis zum April 2005 hat die DGBMT gemeinsam mit dem AKM Aachener Kompetenzzentrum Medizintechnik ein Konsortium angeführt, das im Auftrag des BMBF Bundesministerium für Bildung und Forschung die „Studie zur Situation der Medizintechnik in Deutschland im internationalen Vergleich“ erstellt hat. Die Studie ist zwischenzeitlich vom BMBF veröffentlicht worden. Im Rahmen der Studie wurden auf mehr als 900 Seiten Zahlenmaterial und Argumente zusammengestellt, die das BMBF bei der Bewertung der weiteren Entwicklung der Medizintechnik im allgemeinen und insbesondere der deutschen Situation in diesem Feld unterstützen sollen.

Es wurden folgende Zielstellungen untersucht:

  • Beschreibung und Analyse des Medizintechnikstandortes Deutschland im internationalen Vergleich
  • Analyse der Bedeutung und des Innovationspotenzials der verschiedenen Technologien für die Medizintechnik
  • Ermittlung von Bedarf, Trends und Perspektiven
  • Handlungsbedarf und Empfehlungen

BMBF-Studie zur Situation der Medizintechnik in Deutschland im internationalen Vergleich