2007-oeffentlich 

LED als stromsparende Alternative für Außenbeleuchtung 

In Flugzeugen bereits Standard, in Industrie und Gewerbe im Vormarsch, geeignet auch für Haus und Garten

Frankfurt 

Seit einigen Jahren vollzieht sich eine stürmische Weiterentwicklung der klassischen Leuchtdiode (LED = Licht emittierende Dioden). Neue und brilliantere Farben wie das lange erforschte blau und weiß wurden geschaffen, die Lichtausbeute und Effizienz erhöht. Damit stellen LED in vielen Anwendungsbereichen eine stromsparende und zugleich architektonisch reizvolle Alternative zur klassischen Beleuchtung dar.

Im Heimbereich beispielsweise erfreuen sich Lichterketten und Lichtschläuche großer Beliebtheit. Kaum jemand denkt dabei an den Stromverbrauch des Lichterschmucks. Besonders Lichtschläuche können sehr viel Strom verbrauchen.

  • Zwei zehn Meter lange Lichtschläuche, die in den Sommermonaten Mai bis August täglich drei Stunden leuchten, verbrauchen fast so viel Strom, wie ein 140-Liter-Kühlschrank der sparsamsten Energieeffizienzklasse A++ im gesamten Jahr benötigt. Das entspricht Stromkosten in Höhe von 20 Euro pro Jahr bei einem Strompreis von 18 ct/kWh.

Eine stromeffiziente Alternative ist die Außenbeleuchtung mittels LED. Diese benötigen nur einen Bruchteil des Stroms, der für herkömmliche Lichterketten aufgewendet werden muss. Für die Außenbeleuchtung eignen sich LED auch wegen ihrer Robustheit besonders gut. Jede einzelne Diode ist von unzerbrechlichem, kristallklarem Harz umschlossen.

  • Je nach Qualität verbrauchen weiße LED bei gleicher Helligkeit nur knapp ein Drittel des Stroms, den herkömmliche Glühlampen benötigen. Und wer farbige LED bevorzugt, der spart richtig, denn sie sind noch stromeffizienter. LED leuchten bis zu 100.000 Stunden, das heißt 100-mal länger als normale Glühlampen.