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Zielsetzung und Aufgaben 

Zielsetzung und Aufgaben 

Frankfurt 

Die VDE/VDI-Gesellschaft Mikroelektronik, Mikro- und Feinwerktechnik (GMM) entstand am 1.1.1996 durch die Fusion der VDE/VDI-Gesellschaft Mikroelektronik (GME) mit der VDI/VDE-Gesellschaft Mikro- und Feinwerktechnik (GMF). Die GME wurde 1987 gegründet und die GMF bereits 1976. Beide Fachgesellschaften hatten ihre Wurzeln in länger bestehenden Vorläufergruppen.

Die Zusammenführung der beiden Fachgesellschaften in die GMM folgte der Dynamik der technischen Entwicklung. Mikroelektronik, Mikro- und Feinwerktechnik verflochten sich mit der Mikromechanik und Mikrooptik zur Mikrosystemtechnik. Diese neue Schlüsseltechnologie durchdringt die Automatisierungstechnik, Medizintechnik, Sicherheitstechnik, Biotechnik und viele andere Bereiche. Wie einst die Mikroelektronik ist die Mikrosystemtechnik zu einem Förderschwerpunkt geworden, um die Nutzung und Wirkung dieser Technologie weiter zu entfalten. Als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts und neuer Innovationsmotor wird die Nanotechnik angesehen, deren Gestaltungsmöglichkeiten auf molekularer Ebene viele Erwartungen begründet.

Die GMM hat die Aufgabe, die wissenschaftliche und technische Entwicklung der genannten Techniken sowie deren breite Anwendungen zu fördern. Sie initiiert den dazu erforderlichen Dialog zwischen Herstellern, Anwendern und der Wissenschaft auf den genannten Gebieten und bildet ein Forum für Diskussionen über diese Techniken in der Öffentlichkeit. Die GMM vertritt die Belange der in ihr vertretenen Arbeits- und Fachgebiete gegenüber politischen Entscheidungsträgern und bringt ihre Fachkompetenz in die Gestaltung der Förderpolitik ein.

Die VDE/VDI-Fachgesellschaft hat eine erhebliche Spannweite abzudecken, die sich über das ganze Gebiet der elektronischen, mikrotechnischen und Teilbereiche der nanotechnischen Hochtechnologie erstreckt. Diese Technikbereiche ist für den Industriestandort Deutschland von wesentlicher Bedeutung. Es ergeben sich hieraus die Chancen für den Arbeitsmarkt einer Informationsgesellschaft. In Forschung und Entwicklung dieser Gebiete hat Deutschland den Anschluss an den Weltstandard gefunden. Ihn zu halten und auszubauen, vor allem aber bei der Umsetzung in innovative Produkte mitzuwirken, sind die Grundziele der GMM. Sie zu erreichen setzt Information und Kommunikation voraus. Dies gilt sowohl für den internationalen Austausch von Ergebnissen bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten als auch von Erfahrungen bei der Ausbildung von Ingenieuren in den durch wissenschaftlich-technische Kooperation verbundenen Ländern. Die Ingenieure der Mikroelektronik, Mikro- und Feinwerktechnik sind deshalb heute im europäischen Rahmen und darüber hinaus stärker denn je angewiesen auf fachliche Unterstützung, aktuelle Information, Erfahrungsaustausch, Weiterbildung und Richtlinien für ihre Arbeit.

Um nach innen und außen wirken zu können, ist es für die GMM notwendig,
  • Plattform für eine verbesserte Kommunikation zwischen den Forschungseinrichtungen und der herstellenden sowie anwendenden Industrie zu sein,
  • die Aktivitäten universitärer und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen im Technologiebereich unserer Fachgesellschaft transparent zu machen und
  • eine Moderatorfunktion bei der Akzeptanzdiskussion moderner Technologien zu übernehmen.

Die Fachgesellschaft mit ihren 8.100 Mitgliedern gliedert sich derzeit in 7 Fachbereiche und etwa 32 Fachausschüsse. Die Fachbereiche koordinieren die Arbeit in und unter den Fachausschüssen. Sie unterstützen die Organisation von Fachtagungen und Workshops, berichten über die Arbeit in den Fachausschüssen und sorgen für die Kontakte zu anderen Fachgesellschaften innerhalb und außerhalb des VDE und VDI. In den Bezirksvereinen von VDE und VDI werden die fachlichen Aktivitäten der GMM auch durch regionale Arbeitskreise getragen. Eine Fachgesellschaft kann nur erfolgreich sein, wenn sich möglichst viele Mitglieder an der Gremienarbeit beteiligen. Bitte wenden Sie sich an die Geschäftsstelle, wenn Sie Interesse an aktiver Mitarbeit haben. Im Sinne der Mitglieder können die Gremien nur arbeiten, wenn sie Resonanz erfahren. Sprechen Sie deshalb die Mitglieder in den Lenkungsgremien der GMM oder die Geschäftsführung unmittelbar an. Wir brauchen Ihre Anregungen und Ihre konstruktive Kritik für erfolgreiche Arbeit.