09.06.2011 Pressemitteilung Stadt Bad Honnef Seite 33 0

13 Bäume auf der Insel Grafenwerth getroffen - unbelehrbare Badegäste

Am vergangenen Sonntagnachmittag zog ein schweres Gewitter begleitet von starken Regenfällen rheinabwärts. Nach Angaben des Technischen Beigeordneten B.-J. Vedders wurden alleine dreizehn Bäume auf der Insel Grafenwerth vom Blitz getroffen und mussten am Montag vom Bauhof gefällt oder zurückgeschnitten werden.

Auch der Bereich des Freizeitbades Insel Grafenwerth blieb nicht verschont. Mehrere Blitzeinschläge an der Beckenanlage und den Gebäuden verursachten massive Schäden an elektrotechnischen Anlagen. Neben einer Computerkasse wurden hierdurch auch messtechnische Einrichtungen zerstört und müssen ersetzt werden. Die technischen Anlagen sind glücklicherweise versichert, so die kaufmännische Betriebsleitung im Rathaus.

Negativ fiel dem Badepersonal auf, dass nach der Durchsage über die Lautsprecheranlage, dass die Schwimmbecken wegen des sich nähernden Gewitters zu verlassen sind, einige wenige jugendliche Badegäste sich uneinsichtig zeigten und sich weigerten, der Anordnung Folge zu leisten. Mehrere Ansprachen und Belehrungen über die bestehende Gefahrenlage für Leib und Leben waren erforderlich, damit die Jugendlichen letztendlich das Wasser verließen. Ein solches Verhalten kann, so die Schwimmmeister Rico Stein und Carsten Kolberg, nicht geduldet werden, zumal sich das Schwimmbadpersonal, wie die späteren Blitzeinschläge im Schwimmbecken zeigten, selbst in Lebensgefahr begeben muss.

Unwetter dürfen nicht unterschätzt werden. Schwimmer sind besonders gefährdet, tödlich von Blitzen getroffen zu werden, und müssen daher bei Gewittern Schwimmbecken oder auch Gewässer umgehend verlassen, weist die Stadtverwaltung noch einmal eindringlich auf die Gefährdung hin.

Quelle: Stadt Bad Honnef

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