07.08.2013 BR-Nachrichten Seite 45 0

Zahlreiche Brände durch Blitzschlag

In der Nacht zu Mittwoch hatten die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehren alle Hände voll zu tun.

In Partenstein im Landkreis Main-Spessart schlug ein Blitz in ein Wohnhaus ein und setzte es in Brand. In Regensburg schlug ein Blitz in einem Mehrfamilienhaus ein. Menschen wurden hier nicht verletzt. Bei einem Großbrand auf einem Bauernhof in Feldkirchen (Landkreis Straubing-Bogen) wurden etwa 250 Ferkel und 10 Schweine getötet. Vermutlich wurde das Feuer durch einen Blitzeinschlag verursacht. Menschen wurden nicht verletzt. Der Schaden geht wohl in die Hunderttausende. Polizei und Feuerwehr rückten in der Nacht zum Mittwoch mit etwa 200 Mann an, um die Flammen zu bekämpfen. Im niederbayerischen Mosthenning im Landkreis Dingolfing-Landau geriet der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Brand - Sachschaden etwa 75.000 Euro.Im mittelfränkischen Gunzenhausen brannte nach einem Blitzeinschlag ein Bauernhof bis auf die Grundmauern nieder. Der Landwirt konnte zum Glück seine 20 Rinder aus dem brennenden Stall auf eine Weide treiben. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus. Eine 84-jährige Bewohnerin eines angrenzenden Wohnhauses erlitt einen Schock und wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden am Bauernhof beläuft sich auf mindestens 400.000 Euro. Im oberbayerischen Prien im Landkreis Rosenheim brannte eine Lagerhalle für landwirtschaftliche Maschinen aus - 150.000 Euro Schaden. Auch hier wird ein Blitzschlag als Brandursache vermutet. In St. Heinrich am Starnberger See schlug der Blitz in den Maibaum ein, herumfliegende Holzteile beschädigten mehrere Autos. In Tengling am Waginger See und in der Nähe von Tuntenhausen brannten nach Blitzeinschlägen Dachstühle.

Auch am Frankfurter Flughafen musste der Betrieb wegen des starken Sturms immer wieder unterbrochen werden. Die Bodenabfertigung, also das Betanken sowie das Be- und Entladen der Maschinen, wurde für rund 30 Minuten eingestellt, was laut Fraport eine gängige Routine ist bei Gewitter mit Wind und Blitzen. Einige Starts und Landungen verzögerten sich.

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