10.01.2005 Frankfurt Seite 113 0

Gefahrenvorsorge

Gefahrenvorsorge ist die übliche Umschreibung der hoheitlichen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr im Vorfeld einer konkreten Gefahr. [Deutsches Rechtslexikon Band 2 (G-P), 3. Auflage, Verlag C.H. Beck, München 2001]}

Ziel und Zweck der Vorsorge ist die Vermeidung von Gefährdungen, die der Gesundheit oder der Umwelt drohen könnten. [Lukes (Hrsg.): Gefahren und Gefahrenbeurteilungen im Recht, 1. Bd. 1980, S. 34 ff]

Vorsorge bedeutet im weiteren Sinne Gefahrenbekämpfung und unterscheidet sich von der Gefahrenabwehr nur dadurch, dass sie schon bei vermuteten oder denkbaren Gefahren einsetzt.

Vorsorgeintensität und Vorsorgeumfang werden durch die jeweilgie Anlage oder das Bauwerk, von denen besondere Gefahren ausgehen können, bestimmt. [Lemke: Handbuch Brandschutz, 25. Erg.-Lfg. 11/94, Abschn. II-5]

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