25.04.2014 derwesten.de Seite 106 0

Haus nach Blitzeinschlag unbewohnbar

Person im Dachgeschoss unter Trümmern gerettet

Das Gewitter in Menden-Bösperde wütete schon gut 20 Minuten, als der letzte Blitzeinschlag in 2-km-Umkreis ein Wohngebäude ohne Blitzschutzsystem traf. Der überaus hohe Blitzstrom von 344 Tausend Ampere (24.04.2014 14:58:59) führte am Gebäude zu so großen Schäden, dass es unbewohnbar wurde und vermutlich abgerissen werden muss.

Der Blitz deckte große Teile einer Dachecke ab. Die Giebelwand wurde mit Wucht zur Seite gedrückt, so dass jetzt der obere Dachbalken buchstäblich in der Luft hängt.
Die niederfallenden Dachteile verletzten eine im Dachgeschoss wohnende Person so schwer, dass sie nach der Rettung durch die Feuerwehr mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen wurde. Weitere 6 Personen wurden verletzt.

Auf seinem Weg durch das Gebäude richtete der Blitzstrom viele Schäden an so z.B. Risse in der Wand.

Auch an Nachbarhäusern gab es zahlreiche Schäden z.B. aus der Wand herausgefallene Stromleitungen und Steckdosen.

Besonders hart hat es die Stadtwerke getroffen: Der Blitzstrom hat die Wasserleitung in der Straße an mindestens vier Stellen beschädigt, so dass das Wasser als Fontänen zwischen den Pflastersteinen empor strömte. Die Behebung dieses Schadens dauerte mehrere Tage.

Der Schadensort liegt in einem Wohngebiet mit gleichförmigen Häusern. Das geschädigte Gebäude tritt in keiner Weise besonders hervor.

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