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23.07.2013 Seite 3485 0

Gefahr durch Blitzschläge

Blitze lassen sich nicht verhindern. Aber man kann technisch, organisatorisch und durch richtiges Verhalten viel tun, um Menschen, Tiere und Sachwerte zu schützen.

blitzestatistik

Statistik der Blitze in Deutschland, Österreich und Schweiz (Durchschnitt 2007-2012, logarithmische Darstellung)

Was sind Blitze?

Blitze sind elektrische Entladungen in der Erdatmosphäre. Sie finden sowohl in den Wolken als auch zwischen Wolken und Erde statt. In den Gewittermonaten Mai bis September finden über 95% aller Blitze des ganzen Jahres statt. An einem besonders aktiven Gewittertag treffen z.B. in Deutschland über 100.000 Blitze die Erde. Die Zahl der Gewittertage und der Blitzschläge pro Quadratkilometer nimmt von Norden nach Süden zu.

Empfindliche Elektronik ist der Überspannung nicht gewachsen.

Welche Schäden können auftreten?

Die Energie der Blitze ist im Durchschnitt relativ gering. Bei einem Einschlag ist diese Energie jedoch in weniger als einer Tausendstelsekunde wirksam. In getroffenen Anlagen können daher sehr hohe Spannungen auftreten und Ströme von über 200.000 Ampere fließen. Die Folge: Dünne Drähte schmelzen und Gegenstände werden so stark erhitzt, dass leicht entzündliche Stoffe in Brand geraten oder explodieren.

Wenn der Blitz seinen Weg über feuchte Wände, Balken oder Bäume wählt, wird schlagartig Wasserdampf gebildet, der wie bei einer Explosion Dächer, Gebäude oder Bäume beschädigt. Durch Blitze verursachte Überspannungen können über Strom- und Telefonleitungen, Kabelfernsehen usw. ins Haus eindringen und dort elektrische Geräte beschädigen oder gar zerstören. Mit dem wachsenden Einsatz immer empfindlicherer Elektronik nehmen auch die blitzbedingten Ausfälle drastisch zu.

Gefahr durch Blitze

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