Monitor mit Herzrate während einer OP
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21.06.2016 Seite 151 0

Methodik der Patientenüberwachung

Der Fachausschuss Methodik der Patientenüberwachung verfolgt das Ziel, die wissenschaftlichen Grundlagen, technischen Entwicklungen und medizinischen Anwendungen in allen Bereichen der Patientenüberwachung auf der Basis von Sicherheit, Effizienz und Effektivität zu fördern und alle Berufsgruppen, die mit Patientenüberwachung Berührung haben, und ihre Anforderungen zu integrieren. Dazu wird eine enge Zusammenarbeit zwischen Klinikern und Methodikern, den Ingenieurwissenschaften, sowie Vertretern der Industrie und anderer Interessensgruppen angestrebt.

Zu den Schwerpunkten des Fachausschusses gehören:

Klinische Anwendungen der Patientenüberwachung

Informationsdarstellung und –kommunikation

  • Signal- und Informationsverarbeitung und –nachverarbeitung
  • Alarmgebung von medizinischen Geräten
  • Integration der Patientenüberwachung mit Medizintechnik und Datenverarbeitung
  • nutzerzentrierte, effiziente Informationsdarstellung

Basistechnologien

  • Sensorik in der Patientenüberwachung
  • statistische und physiologische Modelle in der Patientenüberwachung

Übergreifende Aspekte

  • Standards und Standardisierung
  • Interoperabilität von Systemen
  • rechtliche Rahmenbedingungen
  • Technology-Assessment

Eine detaillierte Beschreibung der Schwerpunkte und Aufgaben des Fachausschusses finden Sie in der Download Box am rechten Bildrand.

Ziel des Fachausschusses ist die Brückenbildung zwischen reiner Forschung und reiner klinischer Anwendung sowie die Integration von Anwendung und Technik. Der Fachausschuss konzentriert sich auf Schwerpunkte, die teilweise in enger Zusammenarbeit mit anderen Fachausschüssen und/oder Gruppen innerhalb und außerhalb der DGBMT und des VDE bearbeitet werden sollen.

Die Ziele der Fachausschusses orientieren sich auch an der Definition der Begriffes „Patientenüberwachung“, wie er von einer Projektgruppe des Fachausschusses erarbeitet wurde (Kurzfassung):

"Patientenüberwachung ist das Erfassen, von Körper- und Organfunktionen, mit dem Ziel, Informationen über den momentanen Zustand eines Patienten bereit zu stellen, durch Interpretation dieser Daten effektive klinische Interventionen abzuleiten, und sie nachvollziehbar darzustellen. Patientenüberwachung im weiteren Sinne umfasst darüber hinaus die Überwachung von Prozessen und Gerätefunktionen, die auf den Patienten einwirken."

Die vollständige Definition und weitere Erläuterungen finden sich hier.

Kontakt

Prof. Dr. med. Michael Imhoff
Dr.-Ing. Jens Mühlsteff

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