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17.10.2013 23 0

FNN-Workshop "Kurzzeitige Versorgungsunterbrechungen und Spannungseinbrüche - Ursachen, Bedeutung, Abhilfemaßnahmen"

am 02.10.2013 in Berlin

FNN hatte zum 02. Oktober 2013 die betroffenen Fachkreise (Behörden und Organisationen) zu einem Workshop "Kurzzeitige Versorgungsunterbrechungen und Spannungseinbrüche" nach Berlin eingeladen. Weitere Informationen und die Vorträge stehen den FNN-Mitgliedern im Mitgliederbereich zur Verfügung.

Vertreter von BMWi, BNetzA, BLA, VIK, DIHK, Normung, ZVEI, Netzbetreiber, Wissenschaft und FNN (24 Teilnehmer) haben auf dem Workshop sachlich diskutiert und ein gemeinsames Verständnis erarbeitet sowie das weitere Vorgehen abgestimmt.

Ausgehend von den Rahmenbedingungen, wie sie einerseits vom Ordnungsgeber als auch durch technische Zwänge bzw. Normen/Regeln vorgegeben sind, erfolgte eine Bestandsaufnahme, in der alle betroffenen Fachkreise ihre bisherigen Erfahrungen und darauf aufbauende Anregungen für die künftige Ausrichtung beitrugen.

Als Ergebnis wurde festgestellt, dass ein deutlicher Einfluss der Gerätestörfestigkeit hinsichtlich der Auswirkungen von kurzen Versorgungsunterbrechungen bzw. Spannungseinbrüchen besteht. Die derzeitigen normativen Forderungen an die Gerätestörfestigkeit sind systematisch nicht mit effizient erreichbaren Fehlerklärungszeiten im Einklang.

Es besteht ein gemeinsames Verständnis, dass Ereignisse, die zu Spannungseinbrüchen führen, nicht zu vermeiden sind und, dass zu deren Fehlerklärung aufgrund der verfügbaren Schutztechnik von einer Dauer von mindestens 100 ms auszugehen ist.

FNN hat dem VIK seine Unterstützung angeboten, um basierend auf der etablierten Erfassungssystematik der FNN-Statistik auch für Industrienetze eigene entsprechende Erhebungen und somit vergleichbare Kennzahlen ermitteln zu können. Auf VIK-Seite wird weiterhin für die eigenen Industrienetze an einer Aufweitung der Erfassung bis hin zum ms-Zeitbereich gedacht.