rONT
12.07.2016 1039 0

Netzoptimierung mit regelbaren Ortsnetztransformatoren (rONT)

VDE|FNN erklärt im Hinweis „rONT – Einsatz in Netzplanung und Netzbetrieb“, wie Netzbetreiber das neue Betriebsmittel sinnvoll einsetzen können.

Der Netzausbau in Deutschland folgt dem Prinzip: „Netz-Optimierung vor Verstärkung vor Ausbau“ („NOVA“). Ein wirksames Betriebsmittel zur Optimierung bestehender Netze ist der regelbare Ortsnetztransformator (rONT). Der rONT ist ein relativ neues Produkt, das einige Netzbetreiber schon als Standardbetriebsmittel verwenden zur Behebung von Spannungsbandproblemen, zur Optimierung der Netztopologie und zur Unterstützung des Blindleistungsmanagements. Er kann kurzfristig in Niederspannungs- und Mittelspannungsnetze integriert werden, um einen konventionellen Netzausbau zu vermeiden oder hinauszuzögern. Der FNN-Hinweis erklärt, wann und mit welchen Einstellungen Netzbetreiber dieses neue Betriebsmittel in ihrem Netzgebiet einsetzen können.

 Zielgruppen

  • Netzbetreiber: erfahren, wie sie die Einsatzmöglichkeiten eines rONT in ihrem Netzgebiet systematisch bewerten können und welche Gesichtspunkte in der Planung und im Betrieb eines rONT berücksichtigt werden müssen.
  • Netzplaner und Projektierer: erhalten einen Überblick über die verfügbaren Lösungen sowie Unterstützung bei der Aufwand-Nutzen-Analyse.

 Nutzen und Verbesserung

Der FNN-Hinweis hilft Netzbetreibern, den rONT einzusetzen, um zusätzliche Erzeugungsanlagen anzuschließen, aber auch, um zusätzliche Lasten zu bedienen, z. B. Elektromobilität oder Industriebetriebe. Netzbetreiber erhalten durch neue Betriebsmittel mehr Flexibilität, die jeweils wirtschaftlichste Ausbauvariante auszuwählen, die weiterhin die Stabilität des Netzes sicherstellt.

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