Einspeisemanagement
28.09.2016 574 0

Einspeisemanagement: optimale Nutzung vorhandener Netzkapazitäten

Der FNN-Hinweis zur technisch/betrieblichen Umsetzung des Einspeisemanagements unterstützt bei der rechtssicheren Umsetzung des Einspeisemanagements.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Gefährdung des sicheren und zuverlässigen Netzbetriebes durch regional zu hohe Einspeisung an Wirkleistung dürfen Netzbetreiber im Rahmen des Einspeisemanagements die Einspeiseleistung (Wirkleistung) von Erzeugungsanlagen zeitweilig anpassen.
  • Einspeisemanagement: Kontrolle der ins Stromnetz eingespeisten Leistung bei EEG- und KWK-Anlagen, ggf. Trennung vom Netz 
  • Für Großanlagen ab 100 kWp ist Einspeisemanagement verpflichtend, seit 2012 auch für PV-Anlagen geringerer Leistung

Der FNN-Hinweis enthält Empfehlungen zur technisch/betrieblichen Umsetzung des Einspeisemanagements (s. EEG) erstellt. Sachgerechte Lösungen zur Umsetzung unter Einhaltung eines vertretbaren Aufwand/Nutzen-Verhältnisses werden vorgestellt. Die einzuhaltenden Anforderungen werden beschrieben und in entsprechenden Checklisten zusammengefasst, wie z. B. zur Durchführung und Rücknahme des Einspeisemanagements.

Wesentliche Aussagen

  • Rundsteuertechnik für alle Anlagen ab 30 kWp empfohlen
  • Großanlagen mit mehr als 100 kWp sollen mit einer bidirektionalen Kommunikationseinrichtung ausgerüstet werden. 
  • PV-Anlagen mit einer Leistung zwischen 30 und 100 kWp sollen mit standardisierter Technik wie z.B. Rundsteuertechnik ausgestattet werden (möglichst am Zählerplatz Z2).

Zielgruppen

  • Netzbetreiber, Anlagenbetreiber und Anlagenhersteller

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