Spannungskollaps
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Spannungskritische Netzzustände vermeiden

Der FNN-Hinweis beschreibt, wie Netzbetreiber die Spannung im Netz stabilisieren können.

Das Wichtigste in Kürze

  • Hinweise zur Implementierung und Anwendung von netzstützenden Maßnahmen 
  • Beschreibung der koordinierten Umsetzung von Letztmaßnahmen
  • Überblick über Indikatoren für kritische Netzzustände

Die veränderten Rahmenbedingungen im Energiemarkt führen dazu, dass mehr Elektrizität fern von Lastzentren erzeugt wird und deshalb über größere Entfernungen transportiert wird. Mit zunehmender Übertragungsleistung steigt der Blindleistungsbedarf im Netz stark an. Ein lokaler Mangel an Blindleistung kann schneller zum Spannungskollaps führen, ein Überschuss dagegen eine Spannungsüberhöhung verursachen.

Netz- und marktbezogene Maßnahmen

Der FNN-Hinweis beschreibt sowohl netz- als auch marktbezogene Maßnahmen, mit denen die Spannung im Netz stabilisiert werden kann, und gibt Hinweise zu ihrer Implementierung und Anwendung. Ein umfassender Überblick über die Indikatoren für kritische Netzzustände schließt sich an.

Letztmaßnahmen

Der FNN-Hinweis beschreibt auch die Implementierung und Anwendung von Letztmaßnahmen, die ausschließlich zur Verhinderung eines Zusammenbruchs ergriffen werden. Letztmaßnahmen erfordern in den meisten Fällen ein abgestimmtes Vorgehen von Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern.

Zielgruppen

  • Netzbetreiber: erhalten eine Übersicht über die Maßnahmen zur Stabilisierung der Spannung und zur Abwendung eines Netzzusammenbruchs

Nutzen und Verbesserungen

Der strukturelle Umbau der Erzeugerlandschaft und Veränderungen im Stromhandel erschweren die Spannungshaltung in Übertragungs- und Verteilungsnetzen. Der FNN-Hinweis unterstützt Netzbetreiber bei der zunehmend komplexer werdenden Spannungshaltung in den Netzen.

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