VDE|FNN definiert Anforderungen für Netzanschluss von Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz wie Photovoltaik (VDE-AR-N 4105).
01.08.2011 Seite 11682 1

Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz (VDE-AR-N 4105)

Die VDE-Anwendungsregel sorgt seit 2011 für eine netzdienlichere Integration dezentraler Stromerzeugungsanlagen wie zum Beispiel Photovoltaik in das Niederspannungsnetz.

Die nun überarbeitete Fassung ernthält zahlreiche Neuerungen und setzt den europäischen Network Code „Requirements for Generators“ (RfG) um.

Das Wichtigste in Kürze

  • VDE-Vorschrift erleichtert Netzintegration von dezentralen Erzeugungsanlagen wie Photovoltaikanlagen
  • Kern der VDE-AR-N 4105 bilden netzdienliche Funktionalitäten zur Gewährleistung eines sicheren und zuverlässigen Netzbetriebs für eine steigende Einbindung von Erzeugungsleistung in das Niederspannungsnetz
  • Erhöhung der Planungs-, Investitions- und Handlungssicherheit durch diesen technischen Standard

Die rasante Zunahme der installierten Leistung von in das Niederspannungsnetz einspeisenden Erzeugungsanlagen erfordert neuartige Lösungen an der Schnittstelle von elektrischer Anlage und Netz. Das betrifft insbesondere die sehr rasch ansteigende Erzeugung von Elektrizität mit Photovoltaik. Dieser hohe Anteil an installierter Erzeugungsleistung im Niederspannungsnetz besitzt mittlerweile erhebliche netz- und systemtechnische Relevanz.

Zielgruppen

  • Anlagenerrichter und -planer
  • Netzbetreiber
  • Hersteller

Nutzen und Verbesserung

Die Anwendungsregel enthält neben grundsätzlichen Gesichtspunkten zu Anschluss und Betrieb von Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz konkrete und teilweise neuartige technische Anforderungen. Im Rahmen der VDE-AR-N 4105 sind erstmals Anforderungen an eine gezielte Blindleistungsbereitstellung durch Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz mit dem Ziel der statischen Spannungshaltung (Spannungsqualität) beschrieben.

Status
In Kraft (in Überarbeitung)
Erscheinungsdatum
01.08.2011
Sprache
Deutsch

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