Hand zeigt auf verschiedene Bildmotive
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26.09.2016 Expertengruppe 679 0

ITG-Fachbereich Medientechnik

Die Arbeitsfelder des Fachbereichs Medientechnik (MT) sind:

  • Rundfunkfernsehen mit terrestrischer Ausstrahlung, über Kabelnetze und Satellitenkanäle
  • Bild/Ton-Kommunikations-Systeme und -Netze (z. B. multimediale und interaktive Verteildienste, korrespondierende Architekturmodelle, Video on demand, Pay TV, Pay per view, Bildfernsprechen, Konferenzfernsehen etc.)
  • TV mit erhöhter Bildqualität (z. B. HDTV, S-HDTV), mit räumlicher Bilddarstellung (z. B. stereoskopische TV-Darstellung)
  • TV-Studiotechnik und Audiovisuelle Produktionstechnik, Erzeugung, Speicherung, Verarbeitung und Übertragung von Datensignalen in Verbindung mit Bild/Tonsignalen (Multimedia)
  • Digitale Bildcodierung, Kanalkodierung und kodierte Modulation für Bildkommunikationssysteme (einschließlich TV), Bildsignalverarbeitung
  • Wiedergabesysteme und Endgeräte für elektronische Medien (mit Bild-Display, Ton-Wiedergabeeinrichtungen, Druckeinrichtungen, Eingabeterminals für interaktive Dienste, etc.)
  • Filmverarbeitungs- und -wiedergabetechnik
  • Elektronisches Kino


Die Aktivitäten des Fachbereichs werden in Zusammenarbeit mit der FKTG - Ferseh- und Kinotechnische Gesellschaft e.V. durchgeführt.

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Dr.-Ing. Siegfried Foessel

Fachausschüsse

MT 1 „Grundlagen und Systeme der Medientechnologie"

Die Aufgabenschwerpunkte sind etwa durch folgende Begriffe umschrieben:

  • Neue Fernsehsysteme (Technik + Anwendungen) auch mit erhöhter Bildqualität und Auflösung, auch mit räumlicher Bildwiedergabe und mit multimedialen Eigenschaften
  • Interaktive TV-Verteilsysteme und TV-Abrufsysteme und zugehörige Dienste (z. B. Video on demand, Pay TV, Pay per view, Bildfernsprechen, Konferenz Fernsehen, zugehörige Architekturmodelle etc.)
  • Wiedergabesysteme, Endgeräte für Fernsehen und elektronische Medien (mit Bilddisplay, Tonwiedergabe Einrichtungen, Druckeinrichtungen, Eingabeterminals für interaktive Dienste etc.)
  • Ausgewählte Grundlagen

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Prof. Dr.-Ing. Stephan Breide

MT 2 „Bildkommunikation und Bildverarbeitung"

(vormals „Digitale Bildcodierung")

Aufgaben

Der Fachausschuss MT 2 entstammt der früheren ITG-Fachgruppe zur digitalen Bildcodierung und trägt seit Januar 2014 die Bezeichnung „Bildkommunikation und Bildverarbeitung“. Es ist Aufgabe des Fachausschusses, alle Aktivitäten an deutschen Universitäten, Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Industrie auf dem Gebiet der Bildkommunikation und Bildverarbeitung transparent zu machen und für einen kontinuierlichen Informationsaustausch unter den Beteiligten zu sorgen. Insbesondere soll die Industrie auf diese Weise einen Überblick über aktuelle F&E-Arbeiten in den Universitäten und Forschungseinrichtungen erhalten, um das dort vorhandene Wissen nutzen zu können. Traditionelles Kernthema des Fachausschusses ist die digitale Bildcodierung, jedoch wurden wesentliche Fortschritte auf dem Gebiet der Kompression von digitalen Bild- und Videodaten in der jüngsten Zeit durch fortgeschrittene Methoden der Bildanalyse und Videosignalverarbeitung erreicht, so dass diese Themen ebenfalls zu den Arbeitsgebieten gehören.

Themenspektrum

  • Algorithmen für die digitale Bild- und Videokompression
  • Standards zur Bild- und Videocodierung (z. B. JPEG, MPEG-2, H.264/AVC, H.265/HEVC)
  • Verfahren zur Bildanalyse und Videosignalverarbeitung
  • Stereo- und Mehrkamerasysteme, Algorithmen für 3D-Videotechnik
  • Mechanismen zum Fehlerschutz und zur gemeinsamen Quellen- und Kanalcodierung
  • Transport- und Signalisierungsprotokolle für die Bildkommunikation (TCP/IP, MPEG Systems, DVB, LTE)
  • Hardware-Architekturen und Software-Realisierungen von Algorithmen für die Bildkommunikation
  • Anwendungen und Dienste (Gebäudeüberwachung, Automobil, Produktionstechnik u. a.)

 
Mitglieder und Arbeitsweise

Der Fachausschuss hat etwa 30 Mitglieder, die an Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstituten und in der Industrie arbeiten. Viele Mitglieder der Fachgruppe sind an leitender Stelle in der Standardisierung vertreten, insbesondere bei ISO/IEC MPEG und der ITU-T Study Group 16, so dass der Austausch von Information über den aktuellen Stand in der Standardisierung zur Bild- und Videokommunikation im Fachausschuss gefördert wird.

Der Fachausschuss trifft sich in der Regel zweimal pro Jahr, dabei wird nach dem Rotationsprinzip abwechselnd von einem Mitglied eingeladen. Jede Sitzung gliedert sich üblicherweise in einen Berichtsteil über aktuelle Aktivitäten in den relevanten Standardisierungsgremien, einen Abschnitt, in dem der einladende Partner über seine Forschungsaktivitäten berichtet und Laborbesichtigungen angeboten werden sowie einen Kolloquiums- und Diskussionsteil, in dem Mitglieder des Fachausschusses und Gäste Ihre neuesten Forschungsresultate zu einem zuvor abgestimmten Themenschwerpunkt vortragen und weitere Aktivitäten planen.

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Prof. Dr.-Ing. André Kaup

MT 3 „Übertragungstechnologien für elektronische Medien"

Die Aufgabenschwerpunkte sind etwa durch folgende Begriffe umschrieben:

  • Übertragungsmedien:
    Netze, die historisch zur Übertragung von Rundfunksignalen verwendet wurden (wie HFC-Netze, terrestrische Sendenetze, Satelliten, MMDS-Netze) unter dem besonderen Aspekt der Weiterentwicklung zu Kommunikationsnetzen und der Integration mit neuen Medien wie In-Home-Netzen oder Power-Line.
  • Übertragungsverfahren:
    Die in der physikalischen Schicht der Übertragungsmedien eingesetzten Übertragungstechniken (wie Modulation, Fehlerschutz), Übertragungsprotokolle (wie Zugriffsverfahren, Transportprotokolle) und Verfahren zur Sicherstellung von Service-Qualität.
  • Mess- und Überwachungstechnik:
    Geräte und deren Techniken, die innerhalb der Übertragungsmedien zur Messung von Parametern der Übertragungsverfahren dienen oder zum Zweck der Überwachung eingesetzt werden.
  • Systemarchitekturen:
    Die Weiterentwicklung der Infrastruktur von Übertragungsmedien unter Einbeziehung der Schnittstellen zu den signalführenden und signalweiterführenden Medien, den angeschlossenen Sende- und Endgeräten und der auf diesen Medien eingesetzten Übertragungsverfahren.

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Dr.-Ing. Wolfgang Endemann

MT 4 „Filmtechnik"

Arbeitsfelder:

  • Rohfilmtechnik
  • Filmverarbeitung
  • Studiotechnik für Film und Fernsehen
  • Synchrone Audiotechnik
  • Filmwiedergabe im Fernsehen
  • Filmwiedergabe im Lichtspieltheater

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Ruppel

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