Nahaufnahme von optischen Fasern
Pter Mcs / Fotolia
27.09.2016 Expertengruppe 1478 1

ITG-Fachbereich Kommunikationstechnik

Die Arbeitsfelder des Fachbereichs Kommunikationstechnik (KT) sind:

  • Grundlagen der Informationstheorie,
  • Codierung und Signalverarbeitung Übertragungsverfahren, Vermittlungseinrichtungen für Fest- und Mobilfunknetze
  • Optische und optoelektronische Technologien und Komponenten
  • Nachrichtenkabel, Anlagentechnik, Kabelnetze
  • Netzelemente, Netzarchitekturen, Netzdienste

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Dr.-Ing. Jörg-Peter Elbers

Fachausschüsse

Illustration von Datenübermittlung

KT 1 „Informations- und Systemtheorie"

Illustration von Datenübermittlung

Arbeitsfelder:

  • Informationstheoretische Aspekte digitaler Kommunikationssysteme
  • Codierung für Quelle, Kanal und Übertragung
  • Kryptologie und Aspekte der Systemsicherheit
  • Signalverarbeitung in Systemen mit adaptiven Antennen
  • Algorithmen der Signalverarbeitung und Mustererkennung

Fachgruppen:

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Prof. Dr.-Ing. Anja Klein
Futuristische Illustration von 5G

KT 2 „Kommunikationsnetze und -systeme"

Futuristische Illustration von 5G

Der Fachausschuss KT 2 bearbeitet mit seinen fünf Fachgruppen die wesentlichen Technologien und Methoden, die zur Entwicklung zukünftiger Kommunikationsnetze und -systeme erforderlich sind. Der Fachausschusses setzt sich zusammen aus Experten aus IKT-Unternehmen und Hochschulen, um so den intensiven Austausch zwischen Industrie und Wissenschaft zu befördern. Die Ergebnisse der Arbeit innerhalb des Fachausschusses KT 2. werden regelmäßig u. a. in der Fachtagung „Zukunft der Netze“ öffentlich zur Diskussion gestellt. Weiterhin sind die Fachtagungen „Breitbandversorgung in Deutschland“ und „Mobilkommunikation“ regelmäßige Veranstaltungen des Fachausschusses. Darüber unterstützen Mitglieder des Fachausschusses aktiv eine Vielzahl internationaler Fachtagungen, im besonderen die des IEEE und des ITC (International Teletraffic Congress).

Arbeitsfelder:

  • Grundlagen
  • Netzarchitekturen
  • Netzorganisation und Netzbetrieb
  • Netzkomponenten
  • Protokollaspekte
  • Unterstützung von Diensten und Anwendungen
    mehr

Fachgruppen:

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Prof. Dr.-Ing. Christian Wietfeld
Nahaufnahme von optischen Fasern

KT 3 „Optische Nachrichtentechnik"

Nahaufnahme von optischen Fasern

Ohne optische Nachrichtentechnik gibt es kein Internet.“ – so plakativ lässt sich die Bedeutung optischer Kommunikationsnetze beschreiben. Der ITG-Fachausschuss KT 3 gestaltet die Zukunft optischer Netze aktiv mit.

Egal ob jemand mit dem Smartphone E-Mails liest oder einen Anruf tätigt, egal ob jemand auf einem Tablet-PC ein Video ansieht oder Cloud-Anwendungen nutzt, egal ob jemand zu Hause im Internet surft oder IP-TV schaut: Nahezu alle Daten werden unsichtbar für den Nutzer über optische Glasfasernetze transportiert. Faseroptische Netze bilden das Rückgrat der Informationsgesellschaft.

Der stetig steigende Bedarf an Übertragungskapazität erfordert immer leistungsfähigere Technik im Weitverkehrsbereich und bringt den Glasfaseranschluss immer näher zum Endkunden. Im Kernnetz hat dies zur Renaissance des optischen Überlagerungsempfangs in kommerziellen 100 Gb/s-Systemen geführt, dem vielleicht größten technologischen Sprung in der optischen Nachrichtentechnik seit der Einführung optischer Faserverstärker vor mehr als 20 Jahren. Massive digitale Signalverarbeitung hat 100 Gb/s zur neuen Standard-Kanaldatenrate in Weitverkehrsnetzen gemacht und bietet eine zehnfache Erhöhung der Faserkapazität gegenüber etablierter 10 Gb/s-Technik. Weltweit wird bereits an der nächsten Kapazitätserhöhung um den Faktor 10 gearbeitet, wohl wissend, dass bei Datenraten jenseits der 100 Gb/s auch die optische Nachrichtentechnik immer dichter an das Shannon-Limit herankommt.

Der ITG-Fachausschuss KT 3 widmet sich dieser und ähnlicher Fragen. Er setzt sich aus Experten und Führungskräften der Industrie (Netzbetreiber, System-, Komponenten-, Messgerätehersteller) und  Wissenschaft zusammen und kann dadurch sowohl techno-ökonomische Fragestellungen als auch längerfristige Forschungsthemen kompetent adressieren. In zahlreichen Berichten, Publikationen und Positionspapieren haben der Fachausschuss bzw. seine Mitglieder zu aktuellen Themen aufgeklärt und Stellung bezogen. Der Fachausschuss arbeitet auch mit den Technologieplattformen Photonics21 und Net!Works zur Gestaltung der europäischen Forschungsaktivitäten zusammen. Das Arbeitsgebiet des KT 3 umfasst die Themen:

  • Architekturen und Protokolle für Kern-, Metro- und Zugangsnetze
  • Management und Kontrolle optischer Netze
  • Optische System- und Übertragungstechnik
  • Signalverarbeitung für optische Systeme
  • Optische Komponenten und Subsysteme
  • Optische Aufbau- und Verbindungstechnik
  • Mess- und Simulationstechnik für Netze, Systeme und Komponenten.

Die thematischen Schwerpunkte des KT 3 werden in drei Fachgruppen (FG) bearbeitet:


Fachgruppen:

Die Fachgruppen organisieren regelmäßige Workshops, um aktuelle Themen zu diskutieren, Wissen auszutauschen und gemeinsame Positionen zu erarbeiten. Interessenten sind herzlich eingeladen, hier mitzuarbeiten.

Der KT 3 veranstaltet jährlich im Mai die Fachtagung „Photonische Netze“ an der Telekom-Hochschule Leipzig, die sich in Deutschland mit regelmäßig etwa 150 Teilnehmern aus Industrie und Forschung als fester Termin für die Diskussion der neuesten Trends und das Networking in der „Optical Communication Community“ etabliert hat. Der Tagungsband wird im VDE-Verlag veröffentlicht und die Beiträge sind über IEEEXplore® verfügbar. Mitglieder des Fachausschusses unterstützen darüber hinaus die Fachtagung „Breitbandversorgung in Deutschland“ sowie internationale Fachtagungen von IEEE und OSA (Optical Society of America).

Der KT 3 stellt auch die deutschen Mitglieder des Management- und Programmkomitees für die jährlich stattfindende European Conference on Optical Communications (ECOC), die mit über tausend Konferenzteilnehmern und mehreren tausend Besuchern auf der zugehörigen Ausstellung zu den weltweit wichtigsten Veranstaltungen in diesem Bereich zählt.

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Dr.-Ing. Jörg-Peter Elbers
Mitgliederliste
Nahaufnahme von Netzwerkkabeln

KT 4 „Kommunikationskabelnetze"

Nahaufnahme von Netzwerkkabeln

Arbeitsfelder:

  • Kabelnetze mit Innen- oder Außenkabel
  • Kabel mit symmetrischen Kupferdoppeladern, mit koaxialen Paaren oder Lichtwellenleitern
  • Lichtwellenleiter in Ein- oder Mehrmodentechnik
  • Kabelzubehör wie Spleiße, Koppler, Verzweiger etc.
  • Kabelanlagentechnik (Planung, Bau, Montage, Service)
  • Kabelsubsysteme (Überwachung, Messung, Verstärkung etc.)

Fachgruppe:

> Mitglieder

Veranstaltungen:

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ETG-FA2.3-Titelbild-Web

KT 5 „Schutz- + Automatisierungstechnik"

ETG-FA2.3-Titelbild-Web

Der Gemeinschaftsausschuss von ITG und ETG beschäftigt sich mit folgenden Themen:

  • Netzleittechnik
  • Prozessdatenübermittlung
  • Schutz- und Stationsleittechnik
  • Prozessautomatisierung

Gemeinschaftswebpage von ITG und ETG

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IoT_Benze

KT 6 "Internet der Dinge / Industrie 4.0"

IoT_Benze

Eine Transformation hin zum Internet der Dinge wird bis spätestens 2025 in einem volkswirtschaftlich bedeutenden Umfang erwartet. Dies hat eine immer weiter voranschreitende und unausweichliche  Digitalisierung aller Branchen zur Folge. Besonders für Anwendungen wie Industrie 4.0, Smart Grid, Smart Cities und IT-Sicherheit bietet sich somit die Chance diese selbst mitzugestalten und folglich die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft voranzutreiben. Ebenso kann auf diese Weise der Gefahr des Festhaltens an klassischen Technologien, Methoden, Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodellen seitens der deutschen Industrie entgegengewirkt und die aktuelle Position Deutschlands im internationalen Innovationswettlauf gestärkt werden.

Die größten Barrieren der digitalen Transformation liegen neben der Komplexität des Themas derzeit jedoch noch bei der IT-Sicherheit, fehlenden Normen und Standards sowie einer unzureichenden IKT-Infrastruktur. Auch gilt es Mängel hinsichtlich des Reifegrades bzw. technische Hürden zu überwinden und nutzbringende Anwendungsfälle und Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Für die genannten Barrieren ebenso wie die sich ergebenden Chancen gilt es im Rahmen des neuen Arbeitskreises KT 6 „Internet der Dinge / Industrie 4.0“ einen Think-Tank zu schaffen. Die Plattform soll dem Austausch von Know-How verschiedener Branchenspezialisten dienen und die Integration des Internets der Dinge in den unterschiedlichen Bereichen unterstützen. Hierbei kann unter anderem auf den großen und umfangreichen Erfahrungsschatz zurückgegriffen werden, welcher seit 2009 im Fokusprojekt „Energieinformationsnetze – Smart Grid“ angesammelt werden konnte. Diesen gilt es auf andere Bereiche anzuwenden und unterstützend sowie wegweisend zur Seite zu stehen.

Der neue Arbeitskreis dient demzufolge der Erörterung von Fragestellungen wie:

  • der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im Hinblick auf die Thematik Internet of Things,
  • der Gestaltung der digitalen Transformation sowie
  • der bestmöglichen Nutzung der sich ergebenden Potenziale.


Parallel dazu steht die Vermeidung von Risiken sowie die Konsequenzen auf die Volkswirtschaft des Landes bei der Digitalisierung im Fokus. Besonders gilt es hierbei Themen wie Sicherheit, Methodik und Implementierung genauer zu beleuchten. 

Unterstützung erhoffen wir uns von den erfahrenen Arbeitskreismitgliedern des Fokusprojekts „Energieinformationsnetze – Smart Grid“, die in den neuen KT 6 überführt wird, sowie von interessierten Spezialisten verschiedener Teildisziplinen.

 

Nächste Veranstaltung am 27. und 28. September 2018 in Dresden:

1. Fachtagung Internet of Things / Industrie 4.0

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Dr. Jörg Benze
Social Media

Fokusprojekt „Mobile Kommunikation"

Social Media

Unter Mobiler Kommunikation versteht man die drahtlose Sprach- oder Datenkommunikation mittels mobiler Endgeräte.

Das Fokusprojekt befasst sich mit:

  • A) Technologie:
    Antennenentwicklung, Funkausbreitungsmodellierung, Mikroelektronik, Übertragungstechnik, Empfängerbau usw.
  • B) Plattformen:
    Endgeräte, Netzelemente, Netze, Messeinrichtungen, Werkzeuge usw. sind weiterzuentwickeln.
  • C) Systeme:
    Kombinationen aus Plattformen (Hard-und Software), die ein komplexes System ergeben und dadurch fähig sind Dienste zu erbringen, werden hier betrachtet. Die bestehende Funktionalität der Systeme ist Ausgangspunkt für weitere Arbeiten zur Schaffung von Mehrwertdiensten.
  • D) Anwendungen:
    Benutzer von Systemen interessieren sich primär für ihre Anwendungen und arbeiten unter einschränkenden Randbedingungen der verfügbaren Systeme. Es gilt die Anwendungen zu entwickeln und Forderungen an Systeme, Plattformen und Technologien abzuleiten.

 

Ergänzende Darstellungen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mobilfunk

http://de.wikipedia.org/wiki/Mobilkommunikation

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