VDE-Institut übergibt Zertifikat an EnBW

Matthias Weis, Director SM!GHT EnBW (links) und Sven Öhrke, Mitglied der Geschäftsführung VDE-Institut (rechts).

| VDE
05.09.2017 459 0

VDE-Institut zertifiziert erste multifunktionale Ladestation

Ladelichtmast tankt E-Autos auf und bietet neben einer LED-Straßenleuchte auch Umweltsensoren und WLAN. VDE-Experten prüften auf Sicherheit und Umweltaspekte.

Der smarte Ladelichtmast SM!GHT Base Tower vom EnBW-Innovationscampus ist die erste multifunktionale Straßenbeleuchtung, bei der nicht nur E-Autos aufgeladen werden können. Die Ladestation verfügt auch über eine sieben Meter hohe LED-Straßenleuchte, die mit etlichen Sensoren wie Staubbelastungs-, Temperatur-, Feuchte- und Lärm-Sensoren sowie WLAN ausgestattet ist. Der Ladelichtmast ist ausgelegt für das gleichzeitige Laden von zwei Fahrzeugen mit einer maximalen Stromstärke von 24 Ampere und entspricht mit diesen Funktionen der Klasse 5 für integrierte multifunktionale Humble Lampposts nach DIN SPEC 91347.

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Damit der Ladelichtmast auch sicher funktioniert und von ihm keine Gefahr ausgeht, haben die Experten des VDE-Instituts den Tausendsassa geprüft. Die Prüfung umfasste die elektrische Sicherheit, funktionale Sicherheit, elektromagnetische Verträglichkeit sowie das Verhalten beim Ladevorgang. Hinzu kamen Umweltprüfungen wie die Bestimmung der Schutzart durch Staub- und Wassereinwirkung sowie der Resistenz des Gehäuses gegen Vandalismus. Schon während des Entwicklungsprozesses überprüften die Experten des VDE-Instituts die Konformität mit den normativen Anforderungen und verkürzten damit den Zertifizierungsablauf erheblich. Damit deckt das VDE-Institut alle Prüfungen direkt im Hause ab.

„Unseren Kunden stellen wir damit schnelle Lösungen zur Verfügung“, erklärt Sven Öhrke, Mitglied der Geschäftsführung der VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut GmbH. Für die EnBW und das VDE-Institut geht die Zusammenarbeit weiter: Dem ersten Ladelichtmasten folgen weitere Ladestationen und Infrastrukturelemente, die die VDE-Zertifizierung erhalten sollen. Denn: „Mit der Zertifizierung durch das VDE-Institut unterstreichen wir auf international anerkannte Weise die Güte und Qualität unserer Lösungen“, bestätigt Matthias Weis, Leiter von SM!GHT bei EnBW.

Über den VDE und das VDE-Institut:


Der VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik ist mit 36.000 Mitgliedern (davon 1.300 Unternehmen) und 1.600 Mitarbeitern einer der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas. Der VDE vereint Wissenschaft, Normung und Produktprüfung unter einem Dach. Die Themenschwerpunkte des Verbandes reichen von der Energiewende über Industrie 4.0, Smart Traffic und Smart Living bis hin zur IT-Sicherheit. Der VDE setzt sich insbesondere für die Forschungs- und Nachwuchsförderung sowie den Verbraucherschutz ein. Hauptsitz des VDE ist Frankfurt am Main.

Die gemeinnützige VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut GmbH beschäftigt in Offenbach rund 500 Mitarbeiter. Die unabhängigen Prüfingenieure des VDE-Instituts unterziehen mehr als 100.000 Geräte pro Jahr einem Härtetest, bevor sie das VDE-Zeichen erhalten. 67 Prozent der Bundesbürger kennen das VDE-Zeichen, das als Synonym für höchste Sicherheitsstandards gilt. Rund um den Globus überwachen die VDE-Experten mehr als 7.000 Fertigungsstätten. Kooperationsvereinbarungen mit über 50 Ländern sorgen dafür, dass die vom VDE-Institut durchgeführten Prüfungen international anerkannt sind. Weltweit tragen 200.000 Produkttypen mit einer Million Modellvarianten das VDE-Zeichen.

www.vde.com/institut


Über die EnBW:


Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG versorgt rund 5,5 Millionen Kunden mit Strom, Gas und Wasser sowie mit energienahen Dienstleistungen und Produkten. Unter der Devise „Energiewende. Sicher. Machen.“ treibt die EnBW die Energiewende voran. Dabei ist es ein Ziel, die Möglichkeiten der nachhaltigen neuen Energiewelt für die Menschen nutzbar zu machen – intelligent, sicher und einfach. Dazu gehört zum Beispiel, überall Lademöglichkeiten für E-Autos zu schaffen – zu Hause und unterwegs. Oder Energie-Communities aufzubauen, in denen sich Kunden gegenseitig mit Energie versorgen und Solarstrom teilen können.

www.enbw.com

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