Dr. Ralf Petri

Dr. Ralf Petri leitet den neuen VDE Geschäftsbereich Mobility

| VDE / Uwe Noelke
02.11.2020 Pressemitteilung

Dr. Ralf Petri übernimmt Leitung des neuen VDE Geschäftsbereichs Mobility

One-Stop-Shop: Der neue Geschäftsbereich in der VDE Gruppe bündelt alle Aktivitäten im Bereich Mobility. Der Fokus liegt auf Unterstützung der Branche bei Aus- und Weiterbildung, Ausbau der Ladeinfrastruktur und Förderung der Batterie- und Brennstoffzellentechnologie.

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Dr. Ralf Petri (33) hat die Leitung des neuen Geschäftsbereichs VDE Mobility übernommen. Mit VDE Mobility bündelt die Technologieorganisation alle Aktivitäten im Mobilitätsbereich. Hierzu zählen Normen und Anwendungsregeln, beispielsweise für die Ladeinfrastruktur von E-Fahrzeugen (VDE DKE und VDE FNN), das Prüfen und Zertifizieren von Ladeinfrastrukturen und Batterien (VDE Institut und VDE Renewables), aber auch die Wissenschaft, beispielsweise mit Studien der Fachgesellschaften wie der Energietechnischen Gesellschaft im VDE (VDE ETG). „Unser Ziel ist es, als One-Stop-Shop zu fungieren und Synergien zu nutzen, in dem wir alle Bereiche des VDE, die an Mobility-Themen arbeiten, in dem neuen Geschäftsbereich zusammenfassen“, erklärt der neue Geschäftsbereichsleiter. Weiterhin strebt Petri eine enge Zusammenarbeit mit anderen Verbänden, der Politik und der Industrie an.

Elektromobilität auf die Sprünge helfen

Die Branche ist im Umbruch und viel steht für die deutsche Industrie auf dem Spiel. Mit der Neuausrichtung reagiert der VDE auf die Veränderungen in der Mobilität. So arbeiten die Experten von VDE DKE und VDE FNN an konkreten Normen und Anwendungsregeln, die den Ausbau der Ladeinfrastruktur von Elektromobilität weiter vorantreiben, beispielsweise im Bereich automatisiertes konduktives Laden. Weiterhin plant Petri mehrere Studien und Faktenchecks zum Laden von schweren Nutzfahrzeugen sowie zu Brennstoffzelle und Batterie. „Wir haben derzeit mehrere Studien in der Pipeline. Eine davon führen wir zum Thema Brennstoffzelle und Batterie im Elektrostraßenfahrzeugbereich durch“, führt Petri aus. Weiterhin habe er den Bahnbereich im Visier. Hier arbeite er zusammen mit seinen Experten an der Digitalisierung sowie der Nachhaltigkeit des Schienenverkehrs. Eine Studienreihe zum Thema Alternative Antriebssysteme im Bahnverkehr hat Petri mit seinem Team bereits erfolgreich zum Abschluss gebracht.

In der VDE Gruppe arbeiten weltweit 2000 Mitarbeiter und 100.000 ehrenamtliche Experten. „Meine Aufgabe ist es, diese Expertise zusammenzuführen, innovative Technologien mit der Industrie voranzubringen, diese gemeinsam mit der Politik in der Gesellschaft zu verankern und damit einen Mehrwert für die Wirtschaft und den Mobilitätsstandort Deutschland zu bieten. Die Neuausrichtung ist ein wichtiger Schritt, um Deutschland auf dem Weg zur Verkehrswende zu begleiten“, sagt Petri.

Vita Dr. Ralf Petri

Dr. Ralf Petri hat Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Darmstadt studiert und mit dem Master of Science abgeschlossen. Parallel dazu promovierte Petri an der Technischen Universität Braunschweig im Rahmen einer von Volkswagen Group China geförderten Doktorandenstelle. 2015 schloss der Experte seine Promotion mit dem Doktorgrad Dr.-Ing. zum Thema „Technologiebasiertes Materialkostenmodell für Li-Ionen Batteriezellen in der Elektromobilität“ ab. 2015 und 2016 verantwortete Petri als Projektleiter die Aftersales und Nachserienversorgungstrategie von HV-Batterien bei Robert Bosch Battery Systems. 2016 wechselte der Experte zur Audi AG nach Ingolstadt. Hier zeichnete er sich als Projektleiter Wertanalyse für die HV Batterien verantwortlich. 2018 kam Petri zum VDE. Nachdem er zunächst Abteilungsleiters Mobility bei der Normungsorganisation VDE DKE war, übernimmt Petri nun die Gesamtverantwortung für den Bereich Mobility in der VDE Gruppe.

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Person, die ein neues elektrisches Fahrzeug von innen antreibt
Tierney / stock.adobe.com
17.06.2020 TOP

Wer die Mobilität der Zukunft auf den Weg bringen und voranbringen will, hat viele Möglichkeiten im Zeichen von Automotive 4.0 – aber auch viele Hürden zu meistern. Denn Deutschland und internationale Märkte sind keine Technologie-Highways ohne Speedlimit. Der VDE engagiert sich deshalb für E-Mobility, C2X-Kommunikation und Autonomes Fahren.

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