YP Forum
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05.03.2013 Seite 32 0

​Young Professionals - Forum in Form

Angebote und Services für die rund 6.000 Young Professionals im VDE haben in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Das neu eingerichtete Young Professionals-Forum darf dabei getrost als so etwas wie eine „Speerspitze“ neuer Initiativen von und für Young Professionals bezeichnet werden: Das Forum ist ein Kreis junger Aktiver im VDE. Über dieses Forum werden regionale und überregionale Angebote erstellt, die auf die Anliegen von Young Professionals der Elektro- und Informationstechnik zugeschnitten sind. Zudem werden bestehende Services überarbeitet und mit „neuem Schwung“ versehen. Vor allem aber wird dieses Forum künftig den Kontakt und die Zusammenarbeit unter den Y-Pros im VDE deutlich ergänzen, damit sich alle Interessenten besser informieren, koordinieren und helfen können.

Neuartige Angebote schaffen

Tobias Küter ist Sprecher des Young Professionals Forum im VDE. Im Interview erklärt er aktuelle Pläne, die Angebote des Forums deutlich zu erweitern und den Service für Young Professionals attraktiver zu gestalten.

Kannst Du kurz die Aufgaben des Young Professionals Forum zusammenfassen?

Das Forum ist eine Art Plattform, über die Veranstaltungen und andere Angebote für die derzeit rund 6.000 Young Professionals im VDE koordiniert werden können. Ähnlich wie beim Lenkungskreis, der federführend für alle Studierenden im VDE spricht, sind wir die Interessenvertretung, die für Berufseinsteiger den Arm hebt.

In den vergangenen zwei Jahren hat sich das Forum von einem Podium zum Erfahrungsaustausch zwischen den Bezirksvereinen zu einer bundesweit agierenden Plattform weiterentwickelt

Wir wollen Angebote schaffen, die in möglichst vielen Bereichen unterstreichen, wie wichtig der VDE und seine Angebote gerade für Young Professionals sein kann. Dazu gehören natürlich vor allem die Bezirksvereine, die Veranstaltungen für Young Professionals anbieten. Sei es in Form von Stammtischen oder durch Exkursionen und Seminare. Diese Aktivitäten wollen wir unterstützen, indem wir beispielsweise den Erfahrungsaustausch über die Bezirksebene hinweg fördern und Angebote bündeln.

Darüber hinaus sind aber auch überregionale Angebote immer wichtiger geworden

Deshalb haben wir Veranstaltungen wie beispielsweise das Junge Forum ins Leben gerufen, das mittlerweile übrigens in Young Professionals-Forum umbenannt worden ist. Derartige Veranstaltungen haben wir erstmals in Würzburg als Ergänzung zum ETG-Kongress und in Freiburg im Rahmen der BMT (Tagung der Biomedizinischen Technik) gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE durchgeführt. Auf dem e-studentday und dem VDE-Kongress in Stuttgart im Herbst vergangenen Jahres konnten wir auf diese Erfahrungen bereits zurückgreifen und Young Professionals eine erweiterte Plattform für den Erfahrungs- und Meinungsaustausch bieten. Beispielsweise, um in einer Diskussionsrunde zum Thema Energiewende über unsere Verantwortung als Ingenieure zu sprechen. Wir wollen Young Professionals damit auch die Möglichkeit bieten, sich aktiv mit ihrer eigenen Rolle in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft auseinanderzusetzen. Erfolgreich laufen auch bereits die Webinare. Das sind rund zweistündige Seminare, an denen sich Young Professionals via Internet aktiv beteiligen können. Ein regelmäßig erscheinender Newsletter wird zudem über all diese regionalen und überregionalen Veranstaltungen informieren.

Win-Win-Siuationen schaffen

Stefan Kämpfer wird zusammen mit Tobias Küter in den kommenden eineinhalb Jahren die Richtung des Young Professionals-Forum mitbestimmen. Der 31 jährige hat Elektrotechnik an der TU Ilmenau studiert und arbeitet seit knapp fünf Jahren bei der ABB AG in Mannheim als Leiter für Smart Grid Pilotprojekte. Im Fokus stehen für Kämpfer vor allem drei Punkte: Ein Leitfaden als „Nahziel“. Dieser soll der auf der Delegiertenversammlung eingebracht werden, um das Young Professional Forum auch offiziell zu institutionalisieren. „Auf diese Weise wird der Zugang zu Delegiertenversammlungen, in die Vorstände der Fachgesellschaften oder zu den Programmausschüssen der Konferenzen erleichtert. Darauf können wir dann aufbauen“, sagt Kämpfer. Parallel dazu sollen auch die Kontakte zu allen Fachgesellschaften deutlich intensiviert werden. „Wir werden die bisherige Zusammenarbeit mit der Energietechnischen Gesellschaft im VDE und der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE zum Vorbild nehmen, um auch mit den anderen Fachgesellschaften Kooperationen zu bilden“, so Kämpfer. Schließlich profitieren beide Seiten nachhaltig davon. Dritter Schwerpunkt ist, die Stärkung der regionalen Arbeit durch die Young Professional Referenten weiter fortzuführen.

Wissenswertes