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18.04.2012 Remlingen Exkursion 4 0

Exkursion zur Schachtanlage Asse II in der Nähe von Wolfenbüttel

- Was ist in der Asse geschehen, wie soll das Problem gelöst werden? -
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Termin
Beginn: 18.04.2012
Ende: 18.04.2012
Veranstaltungs-Sprache
de-DE
Zielgruppe
N.N., Bundesamt für Strahlenschutz
Veranstaltungsort

Bundesamt für Strahlenschutz
Am Walde 1
38319 Remlingen

Beschreibung
Nach unseren Exkursionen der Jahre 2010/2011 in betriebene und/oder geplante kerntechnische Anlagen wie das Kernkraftwerk Grohnde an der Weser, das genehmigte Endlager "Schacht Konrad" bei Salzgitter und das möglicherweise hierfür geeignete und in Untersuchung befindliche "Erkundungsbergwerk Gorleben" wollen wir in 2012 das Bergwerk Asse II besuchen und haben für maximal zehn Teilnehmer einen ersten Termin am 18.04.2012 vereinbart. Diese Begrenzung auf zehn Teilnehmer hat ausschließlich logistische Gründe (Beförderung unter Tage). Die Schachtanlage Asse II bei Wolfenbüttel ist ein rund 100 Jahre altes Kali- und Salzbergwerk. Das Helmholtz Zentrum München hatte das Bergwerk von 1965 bis 1992 im Auftrag des Bundesforschungsministeriums genutzt, um die Handhabung und die Lagerung von radioaktiven Abfällen in einem Endlager zu erproben. Zwischen 1967 und 1978 wurden in 125.787 Fässern 46.930 Kubikmeter radioaktive Abfälle eingelagert. Heute steht die Asse vor zwei großen Problemen: Zum einen dringen Salzlösungen in das Bergwerk ein, zum anderen ist die Stabilität des Grubengebäudes gefährdet. Im September 2008 haben die beteiligten Ministerien vereinbart, die Asse zukünftig wie ein Endlager zu behandeln. Zu Beginn des Jahres 2009 hat das Bundesamt für Strahlenschutz das Helmholtz Zentrum München als Betreiber der Asse abgelöst. Die Aufgabe des BfS ist es, die Asse sicher stillzulegen. In der Schachtanlage Asse II wurde von 1909 - 1964 Kali- und Steinsalz abgebaut. 1965 übernahm die Gesellschaft für Strahlenschutz GSF (heute Helmholtz Zentrum München) das stillgelegte Bergwerk im Auftrag des damaligen Bundesministeriums für wissenschaftliche Forschung BMwF (heute BMBF). Das ursprüngliche Ziel lautete. Die Enlagerung radioaktiver Abfälle. In der Zeit von 1967 - 1978 wurden 125.787 Fässer und Gebinde mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen im Bergwerk eingelagert (Quelle: BfS). Wie in den anderen bisher besuchten Bergwerken auch gelten zu Ihrer Sicherheit - insbesondere aus gesundheitlicher Sicht - besondere Erläuterungen. Diese müssen Sie sich oben rechts unter Downloads + Links als Merkblatt herunterladen. Mit Ihrer Anmeldung erkennen Sie dieses Merkblatt an. Ferner ist die Angabe persönlicher Daten (Name, Vorname, Adresse, Geburtstag, Personalausweis- oder Reisepass-Nummer und Gültigkeitsdauer, Bekleidungsgröße und Schuhgröße) auf einer speziellen Teilnehmerliste erforderlich. Auch diese können Sie sich oben rechts herunterladen. Anmeldeschluss ist der 31.03.2012! Sollten bis zu diesem Zeitpunkt mehr als die zulässigen 10 Teilnehmer zusammengekommen sein, bemühen wir uns um weitere Termine und schlagen Ihnen diese vor. Aufgrund dieser kleinen Gruppengröße und des in etwa zwei Stunden erreichbaren Bergwerksstandorts östlich von Wolfenbüttel werden wir mit Pkw fahren und benötigen hierfür lediglich drei Fahrzeuge. Wir bilden also Fahrgemeinschaften und bitten Sie in der Anmeldung im Feld Kommentar um Angabe, ob Sie Ihr Fahrzeug zur Verfügung stellen. Zum Zeitpunkt der Bekanntgabe dieser Exkursion werden nur noch zwei Fahrzeuge benötigt. (last update 01.04.2012)
Weitere Preisinfos
Außer den Kostenbeteiligungen an den Fahrgemeinschaften und für die Verpflegung entstehen keine Kosten
Veranstalter

BV Kassel

Bemerkungen
Achtung! Die Zeiten mussten gegenüber der ersten Ankündigung geändert werden: 09:30 Uhr Abfahrt in Kassel 12:00 Uhr Eintreffen auf Asse II ca. 19:30 Uhr Rückkehr nach Kassel

Kontakte

Dipl.-Ing. Wolfgang Dünkel
VDE-Bezirksverein Kassel e.V.
Zeisigweg 2
34225 Baunatal

B.u@v41v2Q1r99v2.Auv-542z4v.uv Tel. +49 561 475 66 67
Fax 03222 6904450
http://vde.com/Bezirksvereine/Kassel/Ueber+Uns/Vor

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