Ein zentraler Schwerpunkt der MDR liegt auf der Regulierung von Stoffen mit karzinogenen, mutagenen oder reproduktionstoxischen Eigenschaften (CMR‑Stoffe) sowie endokriner Disruptoren. Insbesondere bei Produkten mit direktem oder indirektem Patientenkontakt müssen Hersteller nachweisen, ob relevante Stoffe enthalten sind und wie mögliche Expositionen bewertet und minimiert werden.
Die MDR fordert dabei keine pauschalen Verbote, sondern eine fundierte Risiko‑ und Nutzenbewertung, gestützt auf belastbare Stoffinformationen und geeignete Prüf‑ oder Screeningmaßnahmen.