Medizinprodukteverordnung, Verordnung (EU) 2017/745 CMR Stoffe, Anforderungen gemäß Abschnitt 10.4.2

Die EU‑Medizinprodukteverordnung (MDR – EU 2017/745) ist seit Mai 2021 verbindlich anzuwenden und stellt deutlich höhere Anforderungen an die Sicherheit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Medizinprodukten im europäischen Markt. Ziel der MDR ist es, den Schutz von Patient*innen, Anwender*innen und Dritten zu verbessern und den Einsatz besonders kritischer Stoffe konsequent zu kontrollieren.

Das VDE Institut unterstützt Hersteller mit einem strukturierten CMR-Screening für die effiziente Umsetzung der MDR-Anforderungen.

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Ein zentraler Schwerpunkt der MDR liegt auf der Regulierung von Stoffen mit karzinogenen, mutagenen oder reproduktionstoxischen Eigenschaften (CMR‑Stoffe) sowie endokriner Disruptoren. Insbesondere bei Produkten mit direktem oder indirektem Patientenkontakt müssen Hersteller nachweisen, ob relevante Stoffe enthalten sind und wie mögliche Expositionen bewertet und minimiert werden.

Die MDR fordert dabei keine pauschalen Verbote, sondern eine fundierte Risiko‑ und Nutzenbewertung, gestützt auf belastbare Stoffinformationen und geeignete Prüf‑ oder Screeningmaßnahmen.


Warum ist ein MDR CMR Screening sinnvoll?

Ein strukturiertes CMR‑Screening unterstützt Hersteller und Lieferanten bei der effizienten Umsetzung der MDR‑Anforderungen:

  • Unterstützung der MDR‑Konformität nach EU 2017/745
  • Frühe Identifikation potenziell kritischer Stoffe in Materialien und Bauteilen
  • Reduzierung regulatorischer Risiken im Zulassungs‑ und Konformitätsbewertungsprozess
  • Grundlage für Risiko‑ und Nutzenbewertungen
  • Transparenz gegenüber Benannten Stellen und Behörden

Wie der VDE Sie bei der MDR unterstützt

  • Screening auf MDR‑relevante Stoffe: Analytisches Screening von Materialien und Bauteilen auf reglementierte CMR‑Stoffe gemäß den Anforderungen der EU‑Medizinprodukteverordnung (EU) 2017/745
  • Fokus auf berührte und patientennahe Materialien: Bewertung insbesondere von Materialien mit potenziellem Kontakt zu Patient*innen oder Anwender*innen
  • Unterstützung der stofflichen Risikobewertung: Bereitstellung belastbarer Ergebnisse als Grundlage für toxikologische Bewertungen, klinische Bewertungen und Risiko‑Nutzen‑Analysen gemäß MDR
  • Prüfberichte und Dokumentation: Klar strukturierte Screening‑Berichte zur Verwendung in der technischen Dokumentation und für den Austausch mit Benannten Stellen.
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