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Cyber Security für die Energieinfrastruktur

Strommast und Solarmodule
Simon Kraus / Fotolia

Durch die Einführung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im Rahmen der Digitalisierung der Energieversorgung, entstehen neben neuartigen Dienstleistungen und neuen Marktchancen völlig neue Fragestellungen und Herausforderungen bezüglich der Daten, die aufgrund ihres Personenbezugs oder ihrer Kritikalität für die Energieinfrastruktur eines besonderen Schutzniveaus bedürfen. Mit Hilfe von Smart Metern können detaillierte Verbrauchsinformationen gesammelt und zu individuellen Verbrauchsprofilen zusammengesetzt werden. Die Energieinfrastruktur ist eine kritische Infrastruktur. Es sind daher entsprechende Schutzmechanismen zur Erhaltung der Versorgungs- und Betriebssicherheit sowie Mechanismen für den Datenschutz und zum Schutz gegen Störungen und Angriffe (Betriebsschutz) zu definieren.

Der VDE untersucht in Studien u.a. Auswirkungen und Grenzen für den sicheren Betrieb mit IKT, formuliert geeignete Sicherheitsanforderungen und neue Konzepte für Schutzmaßnahmen zur Absicherung der Energieinfrastruktur. Durch VDE-Anwendungsregeln, Normen und Hinweise werden neue Konzepte und innovative Technologien für den Netzbetrieb alltagstauglich gemacht wie z.B. digitale Schutzsysteme, regelbare Ortsnetzstationen und Steuerungssysteme für Erzeugungs- und Verbrauchsanlagen. Mit seinen auch international aktiven Experten treibt der VDE die Entwicklung von Normen und Standards für die hard-und software technische Regelung des Energiesystems voran. Auch für die IT-unterstützte Abwicklung von Marktprozessen werden Lösungen aus Deutschland eingebracht.