Im digitalen Zuhause lässt sich alles via Smartphone oder Tablet steuern.
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26.09.2017 141 0

Smart Home: Vernetztes Wohnen und Arbeiten

Smart Home, das vernetzte, „intelligente“ Heim, gewinnt zunehmend an Bedeutung. In Deutschland nutzen immer mehr Menschen Komponenten, die mit einem Smartphone oder Tablet kommunizieren. So lässt sich z. B. die Raumtemperatur von unterwegs regeln oder das Haus überwachen. Neben den vielen Vorteilen von Smart Home wächst allerdings auch das Bedenken über die Sicherheit der Systeme.

Erhöhung der Einbruchssicherheit, Komfort und Energiesparen sind für Verbraucher aktuell die drei wichtigsten Argumente, wenn es um die Installation eines Smart Home geht.

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Hendrik Schäfer

Die Frage nach der Kompatibilität und Interoperabilität

Kompatibilität und Interoperabilität zwischen Geräten verschiedener Hersteller ist sehr wichtig.
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Bevor Sie sich entscheiden, welche Komponenten Sie in Ihrem Zuhause installieren möchten, sollten Sie sich überlegen, ob und inwieweit sich Ihr ausgewähltes System erweitern lässt. Auf dem Markt werden derzeit viele Insellösungen angeboten. Dabei handelt es sich um inkompatible Technik, die sich nicht mit den Produkten anderer Hersteller kombinieren lassen. Sie sind hier also immer auf die Angebote und Komponenten eines Herstellers angewiesen. Mittlerweile gibt es jedoch auch eine Reihe von Smart Home-Angeboten, bei denen Sie beim Kauf von Komponenten die Wahl zwischen unterschiedlichen Herstellern haben. Für welchen Bewegungsmelder, Rauchmelder, Lautsprecher oder für welches Lichtsystem sie sich entscheiden, bleibt Ihnen überlassen. Achten Sie bei der initialen Auswahl eines geeigneten Systems also darauf, dass sich dieses problemlos ausbauen lässt – auch wenn Sie Komponenten von unterschiedlichen Herstellern einsetzen möchten.

Funk oder Kabel?

Smart Home Produkte mit Funklösung lassen sich ohne technisches Vorwissen installieren, austauschen, um- und ausrüsten
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Im Massenmarkt haben sich Funklösungen durchgesetzt, denn sie haben einen wesentlichen Vorteil: Die Komponenten lassen sich größtenteils ohne technisches Vorwissen installieren, austauschen, um- und nachrüsten. Außerdem müssen keine Wände aufgestemmt und Kabel verlegt werden. So kann man selbst in Mietwohnungen ein vernetztes Zuhause installieren. Bei einem Umzug können die eingesetzten Komponenten einfach eingepackt und im neuen Zuhause wieder aufgebaut werden.

Achten Sie auf Daten- und Informationssicherheit

Smart Home Produkte sollten auf Informationssicherheit vom VDE geprüft sein, damit Ihre Daten sicher sind.
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Behalten Sie bei der Einrichtung Ihres Smart Home immer im Hinterkopf, dass Sie dadurch persönliche Daten preisgeben. So könnte z. B. aufgezeichnet werden, wann Sie nach Hause kommen, welche Geräte Sie nutzen oder wie hoch Ihr Energieverbrauch ist. Damit diese Daten nicht in falsche Hände geraten, sollten Sie sich vor dem Kauf unbedingt darüber informieren, wo Ihre Daten gespeichert werden (beispielsweise in der Cloud oder verschlüsselt auf einem lokalen Gerät) und wie abgesichert das System ist (diese Informationen sollten die Hersteller der Systeme und Geräten bereitstellen). Da die meisten Systeme heute per App auf dem Smartphone oder Tablet gesteuert werden und somit mit dem Internet verbunden sind, besteht die Gefahr, dass Hacker Ihre Daten auslesen und/oder selbst die Steuerung Ihres Smart Home übernehmen. Achten Sie daher darauf, ihre vernetzten Systeme mit starken und individuellen Passwörtern abzusichern.

Bisher gibt es keine gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsstandards beim Thema Smart Home. Seriöse Anbieter lassen die Sicherheit ihrer Systeme allerdings durch Prüfsiegel bestätigen. Das VDE-Institut hat auf die wachsende Nachfrage nach sicheren Smart-Home-Systemen reagiert und eine Smart-Home-Testplattform entwickelt, mit der alle derzeit am Markt eingesetzten Smart Home-Technologien evaluiert, geprüft und zertifiziert werden können. Da sich die Norm für Informationssicherheit im Smart Home noch in der Entwicklungsphase befindet und um dennoch handlungsfähig zu sein, wurde eine Prüfbestimmung für Informationssicherheit und Datenschutz im Smart Home entwickelt. Grundlagen der Prüfbestimmung sind der Sicherheitsstandard Common Criteria des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der BSI Grundschutz.

Wir fokussieren uns neben der Prüfung der Funktionalen Sicherheit und des Datenschutzes auch auf die  Interoperabilität und Informationssicherheit der Systeme, welche separat und unabhängig voneinander geprüft werden.

 

VDE-Institut erklärt Interoperabilität im Smart Home

Haftungsausschluss

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Modellspezifisch sollen unbedingt die Herstellerangaben eingehalten werden.

Weiterführende Informationen zum Thema Smart Home / Smart Living