01.04.2016 Fachbeitrag 738 0 TOP

VDE-Studie "Schutz- und Automatisierungstechnik in aktiven Verteilnetzen"

Die Energiewende findet im Wesentlichen in den Stromverteilnetzen statt. Hier sind rund 90 Prozent aller Erneuerbaren Energien-Anlagen angeschlossen.

etg_Studie_SuA-bild

Durch den wachsenden Anteil der Stromerzeugung aus Wind und Sonne, ändern sich die Energieflüsse im Verteilnetz nicht nur je nach Lastsituation sondern auch je nach Wetterlage. Um den Wandel hin zu einer mehr dezentralen und durch erneuerbare Energien geprägte Stromerzeugung zu meistern, müssen die klassischen „Einbahnstraßen“-Verteilnetze bedarfsgerecht mit IT-Intelligenz ausgestattet und zu „aktiven“, „gegenverkehrsfähigen“ Smart Grids umgebaut werden. Diese sind notwendig, um auch bei hochvolatiler Einspeisung einen sicheren und stabilen Netzbetrieb zu ermöglichen und gleichzeitig die Netzausbaukosten zu begrenzen. Darüber hinaus gilt es, nicht-technische Faktoren wie die steigende Anzahl von Marktteilnehmern, neue Geschäftsmodelle und geänderte ordnungspolitische Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Welche automatisierungs- und schutztechnischen Herausforderungen mit dem Umbau im einzelnen verbunden sind, beleuchtet die neue VDE-Studie „Schutz- und Automatisierungstechnik in aktiven Verteilnetzen“. Damit leistet die VDE-Studie einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Verteilnetze zu „aktiven Verteilnetzen“ und zu entsprechenden Migrationspfaden.

Die 3-stufige Dokumentenstruktur der Studie erlaubt eine zielgruppenorientierte Vertiefung in fachspezifische Details. 

 

Kontakt

ETG-Geschäftsstelle
ITG

Die Studie ist ab sofort für VDE-Mitglieder kostenlos unter shop.vde.com verfügbar.