Sweden Tax Act – Chemikaliensteuer auf Elektrogeräte in Schweden

Die Sweden Tax (SFS 2016:1067, zuletzt geändert durch SFS 2022:1774) ist eine nationale Verbrauchssteuer auf bestimmte Elektro- und Elektronikgeräte. Ziel der Regularie ist es, den Einsatz halogenierter Flammschutzmittel zu reduzieren und damit potenzielle Risiken für Umwelt und menschliche Gesundheit zu minimieren.

VDE unterstützt Sie entlang des gesamten Prozesses – von der Prüfung bis zum Nachweis gegenüber den schwedischen Steuerbehörden.

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Besteuert werden insbesondere Geräte, die relevante Mengen an Kunststoffen und elektronischen Bauteilen enthalten. Im Fokus stehen dabei vor allem:

  • Kunststoffteile mit einem Einzelgewicht von über 25 g
  • Leiterplatten (Printed Circuit Boards, PCB)

Die Steuerhöhe wird anhand der Materialzusammensetzung dieser Komponenten bestimmt. Entscheidend ist der Gehalt an brom-, chlor- und phosphorhaltigen Substanzen, die typischerweise als Flammschutzmittel eingesetzt werden. Produkte, bei denen diese Stoffe reduziert, substituiert oder vollständig vermieden wurden, können durch geeignete Nachweise erhebliche Steuerermäßigungen beantragen – in vielen Fällen sogar rückwirkend.


Welche Vorteile bietet die Sweden Tax für Hersteller und Lieferanten?

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  • Direkte Kostenersparnisse durch reduzierte Steuerzahlungen
    (inklusive der Möglichkeit rückwirkender Entlastungen)
  • Verbesserung der Produktqualität und Umweltverträglichkeit durch genaue Materialkenntnis
  • Wettbewerbsvorteile auf dem schwedischen und nordischen Markt
  • Erhöhte Transparenz entlang der Lieferkette – auch gegenüber Kunden und Behörden
  • Strategische Vorbereitung auf künftige EU‑weite Chemikalien- und Produktregulierungen

Unsere Leistungen – Ihr Weg zur Minimierung der Steuer

Als unabhängiger Prüfdienstleister unterstützt das VDE Institut Sie entlang des gesamten Prozesses – von der Prüfung bis zum Nachweis gegenüber den schwedischen Steuerbehörden:

  • Produktzerlegung und Komponentenidentifikation: Fachgerechte Demontage und Analyse gemäß IEC 62321‑2 zur eindeutigen Identifikation aller relevanten Baugruppen und Materialien.
  • Analytische Bestimmung relevanter Stoffe: Qualitative und quantitative Analyse der relevanten Elemente und Stoffgruppen gemäß den Anforderungen der SFS 2016:1067 sowie der letzten Änderung SFS 2022:1774.
  • Prüfbericht und steuerlicher Nachweis: Erstellung eines nachvollziehbaren Prüfberichts einschließlich
    • der Bestimmung der Materialzusammensetzung
    • der Klassifizierung der Materialien bezüglich der Besteuerung
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