Non‑Target‑Screening organischer Substanzen

Umfassende Aufklärung bekannter und unbekannter organischer Verbindungen

Das Non‑Target‑Screening (NTS) organischer Substanzen ist eine moderne analytische Strategie zur umfassenden Erfassung des organischen Stoffinventars einer Probe – ohne vorherige Festlegung auf einzelne Zielsubstanzen. Sie ergänzt die klassischen Untersuchungen, die sich ausschließlich auf bereits bekannte Stoffe konzentrieren, um eine offene, entdeckende Perspektive. Gerade in regulatorisch sensiblen Bereichen (z. B. REACH, Umwelt‑ und Produktsicherheit) ermöglicht das Non‑Target‑Screening einen wissensbasierten, proaktiven Umgang mit chemischen Risiken.

Das VDE Institut unterstützt Sie beim Non‑Target‑Screening mittels hochauflösender Massenspektrometrie (HRMS).

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Im Mittelpunkt des Non‑Target‑Screening stehen chromatographische Verfahren (LC/GC) in Kopplung mit hochauflösender Massenspektrometrie (HRMS). Mit dieser Technik werden alle unter den gewählten Messbedingungen detektierbaren organischen Verbindungen registriert. Neben bekannten Stoffen lassen sich so auch unerwartete, neuartige oder bislang nicht regulierte Substanzen erfassen – ein zentraler Vorteil in komplexen und dynamischen Stofflandschaften.

Die Methode gewinnt zunehmend an Bedeutung, da produzierende Unternehmen, Behörden und Kunden vor der Herausforderung stehen, mögliche Verunreinigungen, Nebenprodukte, Abbau‑ oder Transformationsprodukte sowie unbekannte Kontaminanten zuverlässig zu identifizieren.

Typische Untersuchungsmaterialien und Anwendungen:

  • Polymere, Kunststoffe und Elastomere
  • Prozess‑, Produkt‑ und Extraktproben (z. B. Extractables & Leachables)
  • Umwelt‑ und Abwasserproben
  • Verbraucherprodukte und technische Erzeugnisse
  • Reklamations‑ und Schadensuntersuchungen

Warum Non-Target-Screening zunehmend unverzichtbar wird

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VDE

Ein Non‑Target‑Screening bietet Unternehmen und Organisationen entscheidende Mehrwerte:

  • Erkennung unbekannter oder unerwarteter Substanzen jenseits klassischer Prüflisten
  • Frühe Identifikation potenziell kritischer Stoffe (z. B. Vorläufer zukünftiger Regulierungen)
  • Unterstützung bei Ursachen‑ und Fehleranalysen in Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung
  • Erhöhte Transparenz über komplexe Stoffgemische in Materialien und Produkten
  • Belastbare Grundlage für Risikobewertung, Priorisierung und weiterführende Untersuchungen
  • Zukunftssicherheit bei regulatorischen, kundenspezifischen und OEM‑Anforderungen

Wie der VDE Sie bei Non-Target-Screening unterstützt

  • Non‑Target‑Screening mittels hochauflösender Massenspektrometrie (HRMS): Erfassung aller detektierbaren organischen Verbindungen inklusive Massen, Retentionszeiten und Signalintensitäten
  • Suspect‑ und Priorisierungsauswertungen: Abgleich detektierter Signale mit Stoffdatenbanken, regulatorischen Beobachtungslisten oder kundenspezifischen Verdachtsstoffen
  • Strukturhinweise und Summenformelvorschläge: Unterstützung bei der Einordnung unbekannter Substanzen durch Summenformel‑Berechnung, Isotopenmuster und MS/MS‑Fragmente
  • Vergleichs‑, Trend‑ und Ursachenanalysen: Differenz‑ und Vergleichsauswertungen zwischen Proben (z. B. Referenz vs. Auffälligkeit) sowie zeitliche oder prozessbezogene Betrachtungen
  • Datenbasierte Grundlage für weiterführende Untersuchungen: Ableitung gezielter weiterer Prüfungen
  • Dokumentation & fachliche Ergebnisbewertung: Strukturierte Berichte mit klarer Einordnung der Ergebnisse im Kontext von Produkt, Anwendung und regulatorischen Fragestellungen
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