Die Anforderungen an Produkte bleiben hoch – und 2026 kommen entscheidende Weichenstellungen hinzu. Neu sind insbesondere die Umsetzung der Produkthaftungsrichtlinie, das neue Produktsicherheitsgesetz, die PPWR, die Batterieverordnung sowie mehrere EU Omnibus Pakete. Daneben wirken weiter Produktsicherheits- und Marktüberwachungsverordnung, KI Verordnung, Lieferketten und EPR Pflichten sowie Chemikalienrecht. Product Compliance lässt sich daher nicht „nebenher“ erledigen. Product Compliance war noch nie so dynamisch wie heute. Der EuGH verschärft kontinuierlich die Herstellerhaftung, während der Gesetzgeber mit einer Flut neuer Vorschriften die Komplexität erhöht. Nicht konforme Produkte sind nicht verkehrsfähig; es drohen erhebliche haftungs , marktüberwachungs , wettbewerbs und strafrechtliche Konsequenzen, wenn herstellende, einführende und handelnde Unternehmen Produktkonformität nicht ernst nehmen.
Dabei ist es mit der CE Kennzeichnung nicht getan. Product Compliance ist ein „Marathon“ – Abkürzungen führen schnell zur Disqualifikation. Zum Auftakt der VDE Reihe „Product Compliance aus 360°“ ordnet Dr. Ulrich Becker, Rechtsanwalt bei CMS Deutschland, die aktuellen Neuerungen rechtssicher ein und vermittelt kompakt die tragfähigen Grundlagen entlang des gesamten Produktlebenszyklus. Von der Produktidee bis zum Rückruf, die Anforderungen beginnen früh, ziehen sich über die komplette Produktentstehungsphase und enden erst, wenn das Produkt irgendwann nicht mehr existiert. Ulrich Becker erklärt anhand vieler Beispiele und unter Berücksichtigung der aktuellen Gesetzgebung (2026 Update) den Lebenszyklus eines Produktes, geht dabei auf die zivil-, produkthaftungs- und produktrechtlichen Anforderungen ein und erläutert auch, was genau droht, wenn das Produkt nicht konform ist.
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