08.02.2007 Seite 74 0

Master-Studiengang Energiewirtschaft

etg-Master-Studiengang-Energiewirtschaft

Wachsender Wettbewerb, rechtliche Auflagen und technische Innovationen - der Energiemarkt ist im Wandel. Der VDE hat zusammen mit Partnern wie der Universität Münster, der RWTH Aachen, Unternehmen und anderen Verbänden der Energiewirtschaft einen neuen Masterstudiengang Energiewirtschaft ins Leben gerufen. Mit Start im Juni 2007 bietet das Essener Haus der Technik (HDT) den ersten Kurs an. Ziel des berufsbegleitenden Studienganges ist, Fach- und Führungskräfte fit zu machen für den Energiemarkt der Zukunft. Am Ende des zweijährigen Studiums erhält der Absolvent den Titel Master of Science der Universität Münster und der RWTH Aachen.

Der Studiengang ist mit den drei Schwerpunkten Wirtschaft, Technik und Recht interdisziplinär aufgebaut. Professoren der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster sowie der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen führen durch die einzelnen Module des Studiums. Den energierechtlichen Teil übernimmt die Technische Universität Dresden. Auf dem Lehrplan stehen neben Energiewirtschaft, Energieumwandlung, Umweltrecht, Stromerzeugung auch Führungswissen, Betriebswirtschaftslehre und Risikomanagement. Dass dabei der Praxisnutzen nicht zu kurz kommt, dafür sorgen Vertreter der Energieunternehmen und -verbände, die Partner des Programms sind. Der Studiengang Energiewirtschaft ist somit optimal an den spezifischen Erfordernissen der Branche und deren Zulieferer ausgerichtet.

Da sich der Masterstudiengang Energiewirtschaft an Berufstätige richtet, finden die Vorlesungen überwiegend freitags und samstags in Essen statt. Ergänzt werden die Präsenzveranstaltungen, die rund 600 Stunden umfassen, durch ein umfangreiches E-Learning-Angebot. Über eine eigene Internet-Plattform können die Studierenden sich untereinander und mit den Dozenten austauschen. Nach Studium und erfolgreicher Masterarbeit erhalten die Teilnehmer den bei ASIIN akkreditierten "Master of Science" und damit die gute Berufschancen als Führungspositionen in energiewirtschaftlich bestimmten Tätigkeitsfeldern.

Das könnte Sie auch interessieren