Die Ökobilanz von Elektronikprodukten wird auf Grundlage produktspezifischer Materialdaten erstellt, die durch gezielte Laborprüfungen erhoben werden. Neben der Identifikation der eingesetzten Werkstoffe werden dabei auch Bauteilgeometrien, Massen sowie relevante Inhalts‑ und Edelmetallgehalte berücksichtigt. Gerade bei komplexen Produkten mit einer Vielzahl unterschiedlicher Materialien stellt diese analytisch gestützte Datenerhebung eine belastbare und vollständige Datenbasis für die Ökobilanzierung sicher – auch dann, wenn keine oder nur unvollständige Vorinformationen verfügbar sind.
Die Ökobilanzierung umfasst die Betrachtung aller relevanten Lebenszyklusphasen:
- Rohstoffgewinnung und Herstellung
- Transport und Logistik
- Nutzungsphase
- Verwertung und Entsorgung
Die strukturierte Auswertung der Umweltwirkungen (Impacts) zeigt gezielt Optimierungspotenziale auf, etwa im Hinblick auf Materialeinsatz, Energiebedarf oder Lieferketten. Neben vollständigen Lebenszyklusanalysen können auch spezifische Szenarien betrachtet werden, z. B. standortbezogene Fertigung, alternative Transportwege, unterschiedliche Nutzungsprofile oder die ausschließliche Betrachtung der Herstellungsphase. Auf dieser Basis lassen sich auch Strategien zur Klimaneutralität, etwa durch CO₂‑Kompensation (Offsetting) durchführen.
Life Cycle Assessments (LCA) auf Basis geprüfter Materialdaten – Unsere Leistungen im Detail
Das VDE Prüf‑ und Zertifizierungsinstitut bietet CO₂‑Footprint‑Berechnungen und vollständige Life Cycle Assessments für einfache wie komplexe Produkte an – gestützt auf eine Kombination aus Laboranalysen und etablierter LCA‑Methodik.
- Life Cycle Assessments (LCA) und Carbon Footprint
- Ermittlung produktspezifischer Materialdaten
- Bilanzierung komplexer Produkte mit hoher Materialvielfalt
- Modellierung definierter Szenarien (bezüglich Produktionsstandortes, Transport, Nutzung, Fertigung)
- Berechnung nach ISO 14040, ISO 14067 und PAS 2050