Recycling von Autobatterien
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02.06.2026 Prüfung + Zertifizierung

Berechnung der Recyclingfähigkeit nach WEEE, Abschätzung des Recyclingpotenzials, Recyclingszenarien

Auf Basis strukturierter Zerlegungsanalysen in Kombination mit gezielten Laboruntersuchungen zur Material‑ und Inhaltsstoffzusammensetzung lassen sich umfassende Aussagen zur Materialzusammensetzung treffen und damit die Recyclingfähigkeit und Wiederverwertbarkeit von Produkten bewerten. Diese Bewertungen orientieren sich an den Definitionen, Zielvorgaben und Berechnungsmethoden relevanter europäischer Regelwerke, insbesondere der WEEE‑Richtlinie, und werden auf die konkrete Produktebene angewendet.


Welche Vorteile bieten Recyclingfähigkeitsbewertungen für Hersteller?

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VDE
  • Nachweis der Recycling‑ und Wiederverwertbarkeit im Sinne regulatorischer Anforderungen
  • Unterstützung bei der Erfüllung von WEEE‑Quoten und Ecodesign‑Zielen
  • Fundierte Entscheidungsgrundlage für Produktdesign und Materialauswahl
  • Bewertung von Recycling‑, Wiederverwendungs‑ und Demontagestrategien
  • Angaben zu Sekundärrohstoffanteilen
  • Vorbereitung auf Berichts‑ und Nachhaltigkeitsanforderungen

Das VDE Institut unterstützt Sie bei Recyclingfähigkeitsbewertungen

Unsere Recyclingfähigkeitsberichte zeigen, wie komplexe Produkte unter verschiedenen realistischen Recycling‑ und Nutzungsszenarien behandelt werden können und welche Recycling‑ und Wiederverwertungsquoten dabei erreichbar sind. Betrachtet werden sowohl das materialseitige Recycling als auch – ergänzend – Formen der Energierückgewinnung, um die Wiederverwertbarkeit eines Produkts ganzheitlich zu bewerten. Grundlage für diese Prüfung ist eine vollständige Transparenz über die eingesetzten Materialien, um sicherzustellen, dass keine regulierten Stoffe – etwa aus RoHS, REACH oder POP – unzulässig in den Stoffkreislauf eingebracht werden.

Je nach Fragestellung werden unterschiedliche Recyclingszenarien modelliert, darunter beispielsweise eine recyclingoptimierte Demontage, reduzierte Demontagestrategien zur Erreichung regulatorischer Mindestquoten, regulatorisch definierte Mindesttrennungen, sowie – zur Abgrenzung – nicht konforme Szenarien. Ergänzend können Wiederverwendungspotenziale einzelner Komponenten bewertet werden, sofern Reparatur‑ oder Austauschmöglichkeiten bestehen. Die Berechnungen orientieren sich an anerkannten Normen wie der DIN EN 45555 und berücksichtigen ausschließlich tatsächlich verfügbare Recyclingprozesse, deren Eignung anhand definierter Eingangskriterien bewertet wird.

Neben der detaillierten Analyse kann alternativ eine vereinfachte Bewertung des Recyclingpotenzials erfolgen. Diese betrachtet die grundsätzliche Kompatibilität von Werkstoffarten mit bestehenden Recyclingprozessen und ermöglicht eine kosteneffiziente Ersteinschätzung, ohne vollständige Szenarienberechnung.

Bewertung von Recycling‑ und Wiederverwertbarkeit auf Produktebene

  • Erstellung von Recyclingfähigkeitsberichten
  • Modellierung verschiedener Recyclingszenarien
  • Bewertung nach WEEE
  • Untersuchung nach DIN‑EN‑45555
  • Kombination aus Produktzerlegung und Laborprüfungen
  • Vereinfachte oder detaillierte Recyclingpotenzialabschätzung
  • Angaben zu Sekundärrohstoffanteilen und Altmaterialrestwerten

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