Batterieverordnung (EU) 2023/1542

Die Batterieverordnung (EU) 2023/1542 ist seit dem 18. Februar 2024 in Kraft und ersetzt die bisherige Batterierichtlinie 2006/66/EG vollständig. Als zentrales Element des European Green Deal schafft sie erstmals ein einheitliches, unmittelbar geltendes Regelwerk für den gesamten EU‑Binnenmarkt.

Das VDE Institut begleitet Sie mit praxisnahen Prüf‑ und Bewertungsleistungen entlang des gesamten Batterie‑Lebenszyklus – von der Materialprüfung bis zur Nachhaltigkeitsbewertung.

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Die Verordnung gilt für alle Batteriearten, darunter:

  • Gerätebatterien
  • Industriebatterien
  • Batterien für Elektrofahrzeuge (EV)
  • Batterien für leichte Verkehrsmittel (LMT, z. B. E‑Bikes, E‑Scooter)

Ziel der Verordnung ist es, den ökologischen Fußabdruck von Batterien über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu reduzieren und gleichzeitig Transparenz, Sicherheit und Kreislaufwirtschaft zu stärken.

Die Verordnung bringt eine Vielzahl neuer, verbindlicher Anforderungen mit sich, unter anderem:

  • CE‑Kennzeichnung für Batterien: verpflichtend seit August 2024 als Nachweis der Konformität mit den europäischen Anforderungen
  • Strenge Vorgaben zu Recyclingquoten und Sammelzielen: Einschließlich Mindestanteilen für den Einsatz recycelter Materialien (z. B. Kobalt, Nickel, Lithium)
  • Verpflichtende Austauschbarkeit von Gerätebatterien: Endnutzer müssen Batterien künftig leichter selbst entnehmen und austauschen können
  • Transparenz und Rückverfolgbarkeit entlang der Lieferkette: Einführung des digitalen Batteriepasses (verpflichtend ab 2027 für bestimmte Batteriearten) inklusive Informationen zu Zusammensetzung, CO₂‑Fußabdruck und Herkunft relevanter Rohstoffe

Welche Vorteile bietet die Batterieverordnung Herstellern und Lieferanten?

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VDE

Die frühzeitige und systematische Umsetzung der EU‑Batterieverordnung schafft klare Vorteile:

  • Rechtssicherheit durch verbindliche und harmonisierte Regeln: Einheitliche Anforderungen für den gesamten EU‑Binnenmarkt – ohne nationale Abweichungen.
  • Wettbewerbsvorteile durch nachhaltige und transparente Produkte: Stärkung des Markenimages und Erfüllung steigender Kunden‑ und Marktanforderungen.
  • Förderung von Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft: Effizientere Ressourcennutzung und bessere Vorbereitung auf künftige ESG‑ und Berichtspflichten.

Wie der VDE Sie bei der Umsetzung unterstützt

Der VDE begleitet Sie mit praxisnahen Prüf‑ und Bewertungsleistungen entlang des gesamten Batterie‑Lebenszyklus – von der Materialprüfung bis zur Nachhaltigkeitsbewertung:

  • Prüfung kritischer Schwermetalle: Bestimmung des Cadmium‑, Blei‑ und Quecksilbergehalts gemäß den Grenzwerten der EU‑Batterieverordnung.
  • Nachweis der stofflichen Recyclingquoten: Analytische Identifikation und Quantifizierung der relevanten Elemente (z. B. Co, Ni, Li) zur Erfüllung der gesetzlichen Recyclinganforderungen.
  • Recycling‑ und End‑of‑Life‑Bewertungen
    Fachliche Bewertung der Recyclingfähigkeit und der Entsorgungs‑ bzw. Wiederverwertungsprozesse.
  • Berechnung des Carbon Footprints (CO‑Fußabdruck): Ermittlung der Treibhausgasemissionen als Grundlage für Berichterstattung, Batteriepass und Nachhaltigkeitsstrategien.
  • Erstellung und Verifizierung von relevanten Daten für den zukünftigen digitalen Batteriepass
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