Dazu wird zunächst der normative Rahmen dargestellt, in dem bereits heute eine Höherauslastung über die Nennwerte hinaus möglich ist. Anschließend werden Planungs- und Betriebsweisen beschrieben, die über bestehende Normen hinausgehen, jedoch rechtlich abgesichert sind. Darüber hinaus möchte die Task Force bewährte Praxisbeispiele vorstellen. Planer und Betreiber von Bestandsanlagen sollen so einen nachvollziehbaren Leitfaden erhalten, der eine effizientere Nutzung der Übertragungsstrecken im elektrischen Energienetz ermöglicht.
Ziele
Vor diesem Umfeld stellt sich die Task Force "Leitfaden zur Höherauslastung" folgende Ziele:
- Typische thermische Reserven der wichtigsten Betriebsmittel im Stromnetz aufzeigen,
- Eine Anleitung zum Erkennen und Beheben thermischer Engpässe erstellen,
- In Schritt-für-Schritt-Form zur Höherauslastung von Bestandsnetzen anleiten,
- Relevante Aspekte der Höherauslastung bei der Planung neuer Anlagen benennen,
- Nachvollziehbare und klare Anleitungen mit Rechenbeispielen ausarbeiten, orientiert an bereits veröffentlichten VDE-Leitfäden,
- Empfehlungen für ein angepasstes Monitoring und Asset Management formulieren.