Der Start: An der Universität Dortmund
Martin Hoffmann hat an der Universität Dortmund Elektrotechnik studiert. Von 1992 bis 2003 war er zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter, später „Oberingenieur“ am Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik der Universität Dortmund, wo er 1996 promovierte und 2003 in „Mikrosystemtechnik“ habilitierte.
Wechsel in die Industrie
Professor Hoffmann wechselte als Projektmanager in die Industrie, zu HL Planartechnik in Dortmund und zu Silicon Manufacturing Itzehoe (SMI GmbH, Philips-Spin-Off).
An der TU Ilmenau
2006 wurde Hoffmann als Professor an die Technische Universität, Fachgebiet Mikromechanische Systeme, berufen, und Mitglied im Vorstand des Instituts für Mikro- und Nanotechnologien der TU Ilmenau, von 2007 bis 2012 war er dessen Direktor.
Von der TU Ilmenau an die Ruhr-Universität Bochum
2017 wechselte Herr Hoffmann an die Ruhr-Universität Bochum und übernahm den Lehrstuhl für Mikrosystemtechnik. Er koordiniert dort das BMBF-geförderte „Forschungslabor Mikroelektronik Bochum für 2D-Elektroniksysteme“. Neben der Forschung befasst sich Herr Hoffmann mit Strategien zum Aufbau und Betrieb von Forschungsreinräumen an Universitäten sowie zum Wissenstransfer in der Mikrosystemtechnik im Rahmen der ForLab-Initiative www.forlab.tech.
Ziele und Visionen
Wichtig ist Prof. Hoffmann ein systemischer Ansatz für die Gewinnung von Studierenden durch die Entwicklung und Erprobung zielgruppengerechter Social Media Angebote sowie von Image-Maßnahmen für die Elektrotechnik in der Gesellschaft und Politik. Die Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik sind inzwischen so selbstverständlich, dass sie oft kaum wahrgenommen werden. Nutzende sehen nur die Applikation - die Hardware im Hintergrund ist einfach „da“. Mikroelektronik sollte deshalb wieder sichtbar werden.
Engagement in Fachgremien und Ausschüssen
Herr Hoffmann leitet den Fachausschuss 4.7 Mikro-Nano-Integration der GMM seit seiner Gründung 2007. Er ist Mitglied im Steuerungskomitee des MikroSystemTechnik Kongresses und Chair des Kongresses 2025.
Darüber hinaus war und ist er u.a. als Vorsitzender in Wissenschaftlichen Beiräten von Forschungseinrichtungen aktiv. Er ist Mitglied bei VDI und VDE.