(Frankfurt am Main, 21.10.2026) Niemand prüft vor dem Einsteigen die Software eines Fahrzeugs oder die Sicherheit einer Wallbox. Menschen verlassen sich darauf, dass unabhängige Experten dies bereits getan haben. Wir verlassen uns jeden Tag auf Technik, die kaum jemand von uns noch im Detail durchschaut. „Vertrauen entscheidet darüber, ob eine Technologie im Alltag ankommt und zur Innovation wird oder im Labor bleibt“, sagt Ansgar Hinz, CEO der VDE Gruppe. „Doch Vertrauen entsteht nicht von selbst. Es basiert auf transparenten Regeln, nachvollziehbaren Prüfverfahren und gemeinsam entwickelten internationalen Standards."
Normen und Standards bilden dabei den jeweils aktuellen Stand der Technik ab. Sie sorgen dafür, dass Produkte sicher funktionieren, miteinander interoperabel sind und weltweit nach vergleichbaren Anforderungen entwickelt werden. In Deutschland wird die elektrotechnische Normung durch die vom VDE getragene DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE) organisiert. Rund 10.000 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Behörden und Verbänden engagieren sich dort ehrenamtlich in der Normung.
Vertrauen ist Fokusthema des IEC General Meetings
Dabei gewinnen europäische und internationale Normen und Standards zunehmend an Bedeutung. 85 Prozent der elektrotechnischen Normen haben ihre Basis heute schon auf europäischer oder weltweiter Ebene. Daher engagiert sich die DKE als deutsche Normungsorganisation auch innerhalb der CENELEC auf europäischer und der IEC auf internationaler Ebene. Wie international die Normung inzwischen aufgestellt ist, zeigt auch das IEC General Meeting, das vom 16. bis 21. November in Hamburg stattfindet und von der DKE organisiert wird. Weitere Infos zu dem Treffen, zu dem bis zu 4.000 Expertinnen und Experten aus der elektrotechnischen Normung erwartet werden, gibt es hier.