(Frankfurt am Main, 25. Juni 2026) Genau 99.930 Blitze wurden im vergangenen Jahr in Deutschland registriert. Gerade im Sommer treten Gewitter häufiger auf – und fallen dabei oft auch heftiger aus. Bei der elektrischen Entladung durch einen Blitzeinschlag können Temperaturen von über 30.000 Grad Celsius entstehen, die ganze Gebäude in Brand setzen und im schlimmsten Fall Menschenleben fordern. Auf die Gefahren macht seit einigen Jahren der Weltblitzschutztag am 28. Juni aufmerksam. Seinen Ursprung hat der Gedenktag dabei in einer Tragödie: 2011 kamen in Uganda 18 Schülerinnen und Schüler ums Leben, als ein Blitz in ihr Klassenzimmer einschlug. Seitdem steht dieser Tag in Deutschland unter dem Motto „Blitzschutz SCHÜTZT Leben“.
Aber was sind die wichtigsten Regeln und Tipps? „Wenn ein Gewitter auftritt, dann sollten Sie Schutz suchen“, sagt Thomas Raphael vom VDE Ausschuss für Blitzschutz und Blitzforschung (VDE ABB). „Das können zum Beispiel Gebäude sein oder Autos mit einer Metallkarosserie.“ Gebäude mit Blitzschutzsystemen seien zwar sicherer als solche ohne. „Aber bei privaten Gebäuden ist so etwas in der Regel nicht nötig, sie schützen auch so genug“, sagt Thomas Raphael.