Was sind Zellen, Batterien und Akkumulatoren
Eine Zelle ist die kleinste elektrochemische Grundeinheit, die vereinfacht aus Anode, Kathode, Separator, Elektrolyt, Ableiter und Zellkanne besteht. In einer geladenen Zelle ist Energie in Form von Spannung und Strom gespeichert.
Eine Batterie besteht immer aus einer oder mehreren Zellen, die miteinander verschaltet werden. Batterien werden in primäre und sekundäre Batterien unterschieden. Primäre Batterien können nicht wieder aufgeladen werden. Sekundäre Batterien hingegen können mehrfach geladen und entladen werden. Letztere nennt man auch Akkumulatoren.
Woraus bestehen zum Beispiel Fahrzeugbatterien?
Eine Traktionsbatterie besitzt in der Regel einen modularen Aufbau, bei dem mehrere Batteriemodule zu einem Gesamtpaket zusammengeschaltet werden. Die einzelnen Zellen innerhalb der Module sind in Reihen- oder Parallelschaltung elektrisch miteinander verbunden, um die gewünschte Spannung, Stromstärke und Kapazität zu erreichen.
Zur Überwachung und Steuerung dient ein Batterie-Management-System (BMS), das Spannung, Stromstärke, Temperatur, sowie bspw. Ladezustand kontrolliert. Das BMS sorgt dafür, dass das Modul stets innerhalb seines definierten sicheren Arbeitsbereichs betrieben wird. Dabei kommunizieren meist mehrere Slave-Einheiten auf Modulebene mit einer zentralen Master-Steuereinheit, die die Gesamtkoordination übernimmt.
Zur Temperaturregelung ist häufig eine Kühlplatte integriert, die die entstehende Wärme ableitet und so eine gleichmäßige Betriebstemperatur der Batterie sicherstellt.